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Nierenerkrankungen

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Definition, Ursachen und Symptome von Nierenerkrankungen

Die Nieren leisten täglich Schwerstarbeit. Ihre Hauptaufgabe ist, unser Blut zu reinigen. Ohne sie würden die Abbauprodukte des Stoffwechsels den Körper innerhalb kürzester Zeit vergiften. Sehr große Mengen Urin und sehr geringe Mengen Urin weisen oft auf Nierenerkrankungen hin und sollten mit dem Arzt abgeklärt werden. Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem in Armen und Beinen, können durch eine Nierenerkrankungen bedingt sein. Juckreiz, Übelkeit und Müdigkeit in Verbindung mit geringer Urinausscheidung deuten auf ein Nierenversagen oder eine weit fortgeschrittene Nierenerkrankung hin. Mehr als ein Drittel der chronischen Nierenerkrankung sind Folge von Diabetes. Dabei kommt es durch Schädigung der kleinen Filterstationen in der Niere zu einem langsamen Nierenversagen.

Der Bluthochdruck ist bezüglich der Nierenerkrankung "Täter" und "Opfer" zugleich: Einerseits wird er durch viele Nierenerkrankungen verursacht, andererseits schädigt er wiederum die Nieren. Auch eine Entzündung der Nieren (medizinisch: Glomerulo-Nephritis), bei der unser eigenes Immunsystem die Nieren angreift, ist eine wichtige Ursache für ein die Nierenerkrankung und somit des langsamen Nierenversagen. Es gibt auch eine genetische Nierenerkrankung wie Zystennieren. Sie führen oft im Erwachsenenalter zum Nierenversagen. Auch Erreger von Blasenentzündungen können durch den Harnleiter oder über das Blut in die Niere wandern und eine Entzündung im Nierenbecken auslösen. Auch Medikamente können eine Nierenerkrankung verursachen. Bekannt, aber selten, ist der übermäßige und langfristige Gebrauch von bestimmten (nicht-steroidalen) Schmerzmitteln . Folge: chronische Entzündung des Nierengewebes. Langfristig kann ein bösartiger Nierentumor entstehen. Bei einer Nierenentzündung ist nie die ganze Niere betroffen, sondern immer nur bestimmte Teile innerhalb des Organs. Am häufigsten ist eine Entzündung der Nierenkörperchen. Sie ist gefährlich und oft Ursache für eine chronische Niereninsuffizienz (hier arbeiten die Nieren nicht mehr optimal. Eine Niereninsuffizienz kann akut oder chronisch auftreten) und führt oft zur Dialyse oder zur Nierentransplantation. Die Nieren versagen und die Betroffenen müssen zur Blutwäsche (medizinisch: Dialyse).

Bei jährlich etwa 2.000 Patienten in Deutschland wird bei einer Nierenerkrankung eine Transplantation vorgenommen. Insbesondere bei Frauen kommt es auch sehr oft zu einer Entzündung des Nierenbeckens - meist als Folge einer Blasenentzündung. Die Entzündung äußert sich durch Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Normalerweise ist der Urin hellgelb. Ein dunkleres Gelb gibt den Hinweis, dass man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Ist der Urin dunkelbraun, kann eine Stoffwechselkrankheit dahinterstecken. Blut, das schon mit dem bloßen Auge erkennbar ist, ist ein ernstes Warnsignal! Mögliche Ursachen: Entzündung, Abflussstörung der Harnwege oder ein Tumor. Für unangenehmen Geruch des Urins ist oft eine Infektion verantwortlich. Labor-Untersuchungen können Zucker oder Eiweiß anzeigen, was auf Diabetes, Entzündungen oder Bluthochdruck hinweisen kann. Erhöhte Harnsäure-Werte können durch Gicht bedingt sein.

Behandlung der Nierenerkrankung

Für die Beurteilung der Nierenfunktion ist die Urin-Diagnostik eine wichtige Untersuchung. Sie erlaubt Rückschlüsse auf die Nierenerkrankung: Normalerweise ist der Urin hellgelb. Wird eine Nierenbeckenentzündung frühzeitig erkannt, kann man sie meistens gut mit Antibiotika behandeln. Unterstützend kann man die Nierenerkrankung auch mit natürlichen Mitteln behandeln. Die Inhaltsstoffe von Brennnesseln zum Beispiel regen den Stoffwechsel an, erhöhen die Harnmenge und lindern Beschwerden beim Wasserlassen. Täglich zwei Tassen trinken!

Die Wirkstoffe von Birkenblättern erhöhen die Harnmenge und helfen bei Nierenerkrankung. Birkenblätter eignen sich gut als Tee-Zubereitung (zwei Tassen täglich) zur Durchspülung der Nieren und der Harnwege und bei "Nierengrieß". Bohnenschalen sind gut gegen Nierenkolik und Gicht. Der Tee (Apotheke) wird wegen seiner ausschwemmenden Wirkung auch bei Wasser-Einlagerungen (medizinisch: Ödeme) eingesetzt. Goldrute Tee aus Goldrutenkraut wirkt wasserausschwemmend, krampflösend, schmerzlindernd und antibakteriell. Auch als Tropfen erhältlich (20 pro Tag).

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Nierenerkrankung

Eine Nierenerkrankung die langsam verläuft ist leider häufig. Da sie keine Schmerzen verursacht, ist es schwer, sie frühzeitig zu erkennen. Der Patient merkt lange Zeit nichts von der Nierenerkrankung. Deshalb sollten Patienten mit Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes regelmäßig Urin und Blut beim Hausarzt und Nierenspezialisten untersuchen lassen, um eine Nierenerkrankung vorzubeugen.

Um eine Nierenerkrankung vorzubeugen, sollte man folgende Tipps beherzigen:

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