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Schüßler Salze: Wichtige Fragen an den Experten

Wunderweib,

„Die Salze sind genial!“

Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: Günther H. Heepen, Heilpraktiker aus Bamberg, hat uns die wichtigsten Fragen zum Thema Schüßler Salze beantwortet.

Was unterscheidet Schüßler Salze von Nahrungsergänzungsmitteln?

Nahrungsergänzungsmittel sind grobstoffliche Nährstoffe. Mit ihnen werden dem Körper hoch dosiert Substanzen zugeführt, die auch in der Nahrung so enthalten sind. Das ist bei manchen Krankheiten notwendig.

Schüßler-Salze haben einen ganz anderen Ansatz. Wir führen den Zellen damit homöopathisch dosierte Mineralstoffe zu, die sie dadurch hervorragend aufnehmen können. Mit Schüßler Salzen wird den Zellen also nicht der fehlende Mineralstoff in großen Mengen zugeführt. Vielmehr wird die Aufnahme des jeweiligen – oft krankheitsbedingt blockierten – Mineralstoffstoffs verbessert und die Verteilung bis in die Zellen wieder ermöglicht. Der Stoffwechsel und die Regulationsfähigkeiten der Zellen kommen wieder ins Lot. Damit können auch bestehende Beschwerden gelindert und die Funktion der Organe verbessert werden.

Das Geniale an den Schüßler Salzen ist, dass ich damit das natürliche Mineralstoffgleichgewicht im Körper wieder herstellen kann und gleichzeitig das richtige Salz für ein bestimmtes Organ verabreiche, um es zu stärken.

Was ist der Vorteil von Schüßler Salzen (auch gegenüber anderen homöopathischen Mitteln)?

Der Vorteil von Schüßler Salzen ist die einfache Handhabung und die Übersichtlichkeit. Es gibt 12 Funktions- und 12 Ergänzungsmittel – das ist auch gerade für die Selbstmedikation überschaubar.

Die Wirkung der Schüßler-Salze beruht auf einem leicht zu verstehenden Konzept. Der Einsatz der verschiedenen Salze orientiert sich an bestimmten Organsystemen bzw. ihrer Störung.

Es gibt keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder mit anderen Stoffen wie Menthol, Kampfer oder Kaffee, die homöopathische Hochpotenzen manchmal beeinflussen können. Die Schüßler-Salze sind wirklich das, was ihr Schöpfer und Namensgeber zum Ziel hatte: Eine nachvollziehbare und schnell zu erlernende „Volksheilweise“.

Wo bekomme ich die Schüßler Salze?

Schüßler-Salze sind apothekenpflichtige Arzneimittel und deshalb auch nur in Apotheken erhältlich. Dort sollte man sie auch beziehen, wenn man sicher gehen will, dass es original Schüßler-Salze sind.

Haben Sie einen echten „Geheimtipp“ für uns?

Mein Tipp bei Schmerzen, Krämpfen, Zuckungen und Unruhe: Schnell wirksam und vor allem auf natürliche Weise hilft die Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6. Bei diesen akuten Symptomen empfiehlt sich die Einnahme als „Heiße Sieben“.

Der Begriff ist entstanden, als man feststellte, dass 5 bis 10 Tabletten von der Nr. 7 in heißem Wasser aufgelöst, gerade bei derartigen Beschwerden rasch wirken. Wichtig ist, jeden Schluck ein paar Sekunden im Mund zu behalten. So ist sichergestellt, dass ein Großteil des Salzes über die Mundschleimhaut aufgenommen wird und schnell in den Blutkreislauf gelangt. Magnesium phosphoricum unterbricht den Schmerz bzw. Krampf, weil es auf natürliche Weise die Übertragung der Impulse vom Nerv zum Muskel verringert – dadurch werden Krämpfe reduziert oder kommen zum Stillstand.

Warum sind Schüßler Salze gerade für Frauen ein so großes Thema?

Die Frau ist oft die erste Anlaufstelle in der Familie, wenn es um Krankheiten geht. Die Medikation mit Schüßler-Salzen bietet sich bei vielen Beschwerden an, weil damit einfach, effektiv und ohne Nebenwirkungen geholfen werden kann. Die ganze Familie ist ihr dafür dankbar – das höre ich oft von meinen Patienten, auch von Kindern und Jugendlichen.

Für Frauen selbst können Schüßler Salze doppelt interessant sein, weil sie auf Gesundheit und auf Gebiete wie straffe Haut, festes Bindegewebe, gesundes Haar, gute Durchblutung in den Venen etc. wirken. Mit Schüßler Salzen gibt es viele Möglichkeiten, etwas für einen gesunden Körper und gutes Aussehen zu tun, z. B. in Form der Lotionen. Für Männer ist das meistens nicht das große Thema – das scheint sich aber zu ändern, wenn ich mir die Themen in den Fitnessmagazinen für Männer ansehe.

Kann ich Schüßler-Salze nehmen, wenn ich eine Gluten-Unverträglichkeit habe?

Patienten, die unter Gluten-Intoleranz leiden, empfehle ich, auf die Schüßler Salze mit Kartoffelstärke auszuweichen. Das ist die sogenannten „Karto-Variante“. Bitte in der Apotheke danach fragen. Allerdings habe ich in der Praxis festgestellt, dass selbst bei Patienten mit derartiger Unverträglichkeit auch „normale“ Schüßler Salze mit Weizenstärke äußerst selten Reaktionen auslösen.

Ab welchem Alter darf man die Salze nehmen? Muss man bei Kindern etwas beachten?

Die meisten Schüßler-Salze können ab dem Säuglingsalter gegeben werden. In der Regel reagieren Kinder prompt auf diese Therapie. Denn sie haben einen noch unbelasteten Organismus der gut auf homöopathisch aufbereitete Substanzen – das sind ja die Schüßler-Salze – anspricht. Mir genügen bei allen Beschwerden oft die zwölf Funktionsmittel. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine Tablette aufgelöst und der „Brei“ dann auf die Lippen gestrichen werden. Was die Dosierung betrifft, bei Kindern sind meist minimale Gaben ausreichend – die stehen auf jeder Packungsbeilage. Die sollte man beim Einsatz von Medikamenten generell lesen und im Zweifelsfall den Arzt oder Apotheker fragen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Ich habe bei der Verordnung von Schüßler Salzen in meiner Praxis noch nie Nebenwirkungen festgestellt. Schließlich arbeiten wir hier nicht mit chemischen körperfremden Substanzen wie in der Schulmedizin. Die Schüßler Salze sind homogene Stoffe für den Körper, die er bestens verträgt. Aber Achtung, manchmal ist Schulmedizin auch notwendig. In der modernen Medizin geht es auch nicht um ein „Entweder-Oder“ sondern um ein sinnvolles Miteinander.

Was passiert, wenn ich die falschen oder zu viele Salze einnehme?

Im schlimmsten Fall helfen die Salze nicht bei den Beschwerden, die man damit kurieren wollte. Aber selbst das ist nicht negativ zu sehen. Nehme ich zum Beispiel statt der Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 (bei Erkältung) die Nr. 10 Natrium sulfuricum D6, dann stärke ich die Darmausscheidung/Verdauung. Das ist nicht von Nachteil, selbst wenn dafür die Erkältungssymptome zunächst weiter bestehen. Denn Ausscheidung, Entgiftung und der Stoffwechsel haben bei allen Beschwerden, wenn auch untergeordnet, eine Bedeutung.

Kann ich die Salze durchgehend / immer nehmen?

In der Regel hört man mit der Einnahme dann auf, wenn die Beschwerden abgeklungen sind. Natürlich kann man auch Salze zur Stärkung einnehmen – aber eine Dauermedikation ist unüblich und selten erforderlich. Sollte dennoch einmal ein sehr langer Einsatz sinnvoll sein, empfehle ich, hin und wieder eine zwei- bis vierwöchige Pause einzulegen.

Kann ich Schüßler Salze auch meinen Tieren geben?

Tiere reagieren sehr gut auf Schüßler Salze. Inzwischen gibt es auch einige Bücher für die Behandlung der Haustiere, die ich sehr gut finde, zum Beispiel im Gräfe und Unzer Verlag.

Darf ich die Mittel auch während der Schwangerschaft nehmen?

Es spricht generell nichts dagegen, die Schüßler Salze während der Schwangerschaft zu nehmen. Trotzdem bitte bei allen Medikamenten vorher den Arzt oder Apotheker fragen, sei es auch nur, um hier letzte Sicherheit zu haben. Ich jedenfalls empfehle meinen Patientinnen sogar die Schüßler Salze, damit sie Schwangerschaftsbeschwerden schnell in den Griff bekommen und gleichzeitig etwas für die gesunde Entwicklung des Kindes im Mutterleib tun.

Haben die Tabletten ein MHD, d.h. verderben sie irgendwann?

Der Gesetzgeber schreibt ein Mindesthaltbarkeitsdatum vor, das auf jeder Packung steht. Die Salze sollten trocken und im verschlossenen Gefäß aufbewahrt werden, dann sind sie sehr lange haltbar.

Wie lange dauert es, bis die Wirkung der Salze einsetzt?

Bei akuten Symptomen kann schon nach kurzer Zeit oder innerhalb weniger Stunden eine deutliche Besserung auftreten. Bei chronischen Beschwerden, die auch über einen längeren Zeitraum entstanden sind, können bis zum Eintritt einer spürbaren Linderung der Symptome manchmal einige Wochen vergehen. Hier muss der Körper auch ein großes Ungleichgewicht der Mineralstoffverteilung wieder ins Lot bringen. In der Regel bemerkt der Patient auch bei chronischen Beschwerden aber innerhalb von vier bis sechs Wochen eine Tendenz zur Besserung.

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