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Schulterschmerzen

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Symptome von Schulterschmerzen

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers. Muskeln, Sehnen und Bänder geben ihm Kraft und Halt. Aber die Schulter ist durch dieses komplizierte Zusammenspiel auch sehr empfindlich. Schulterschmerzen können sich ganz unterschiedlich äußern: Meist tut die Schulter nur bei Bewegung weh, während man in Ruhestellung nichts spürt. Oder die Schulter verursacht erst Schulterschmerzen, wenn ein Arm über Kopfhöhe gezogen wird. Besonders unangenehm ist Schulterschmerzen bei Druck, zum Beispiel nachts im Bett. Schlafstörungen sind dann die Folge. Die häufigste Ursache von Schulterschmerzen ist eine Schleimbeutelentzündung. Diese Reizung entsteht durch eine so genannte "Enge unter dem Schulterdach". Der Schleimbeutel befindet sich als Polster zwischen Schulterdach und Sehnenplatte. Er sorgt dafür, dass Muskeln, Sehnen und Bänder reibungsfrei arbeiten. Durch Überlastung kann der Schleimbeutel gereizt werden und anschwellen. Die Folge: Schulterschmerzen. In der Schulter wird es zu eng, und jede Bewegung tut höllisch weh. Ein erhöhtes Risko für Schulterschmerzen haben die Menschen, die eine schlechte Haltung haben und zu wenig trainiert sind. Denn dann steht das Gelenk schlecht und die Muskeln verkümmern. Besonders schädlich: einseitige Belastungen (zum Beispiel die Kassiererin im Supermarkt), Arbeiten über Kopf (zum Beispiel Handwerker), schlechte Sitzposition (zum Beispiel Bürojobs vor dem Computer). Weitere mögliche Ursachen können sein: Verletzung des Gelenks, Arthrose oder Rheuma.

Behandlung von Schulterschmerzen

Um akute Schulterschmerzen zu lindern, kann man einen Kältepack (Apotheke, circa 2,50 Euro) in ein Tuch hüllen und die Packung zehn Minuten lang auf die Schulter legen. Dann den Beutel entfernen, bis sich die Haut wieder erwärmt hat und den Vorgang wiederholen. Die Kälte regt den Stoffwechsel an, der Schleimbeutel schwillt ab. Zusätzlich können entzündungshemmende Schmerzmittel (zum Beispiel mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Diclofenac oder ASS, rezeptfrei in der Apotheke) bei Schulterschmerzen eingenommen werden. Halten die Schulterschmerzen an, sollte man auf jeden Fall einen Orthopäden aufsuchen.

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Schulterschmerzen

Um Schulterschmerzen vorzubeugen, sollte man sich so oft wie möglich bewegen. Allerdings sollte die Schulter nicht überlastet werden. Auch eine gerade Haltung ist wichtig. Dann sitzen die Gelenke besser als bei einem Rundrücken - und sind belastbarer. Die Arme sollte man nicht zu lange nach vorn halten, zum Beispiel beim Autofahren. Es ist besser, Pausen einlegen. Bei Schulterschmerzen sind weite, ausufernde Bewegungen tabu (zum Beispiel Fensterputzen). Hier sollte man Hilfsgeräte benutzen. Lasten (zum Beispiel Einkaufstaschen) sollte man nah am Körper tragen und das Gewicht auf beide Arme verteilen. Haben Sie Schulterschmerzen beim Liegen, verhindert ein Kissen in der Achsel, dass man sich im Schlaf auf diese Seite rollt. Schulterfreundliche Sportarten, zum Beispiel Schwimmen, Walking, Radfahren beugen Schulterschmerzen vor. Ungünstige Sportarten bei Schulterschmerzen sind Klettern, Squash, Judo oder häufige Liegestütze.

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