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Schwerhörigkeit

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf von Schwerhörigkeit

Ein spezielles Symptom für Schwerhörigkeit ist eine zunehmende, meist beidseitige Hörminderung. Gespräche werden nur noch dumpf, wie durch eine Wand wahrgenommen. Zusätzlich zum Hörverlust können Ohrgeräusche (medizinisch: Tinnitus) auftreten, sind aber nicht immer ein Anzeichen dafür. Auslöser liegen meist in einer starken Lärmbelastung über viele Jahre. Lärmbelastung zerstört die Sinneshärchen im Innenohr. Wer jahrelang 40 Stunden die Woche einem Schallpegel von über 85 Dezibel (volle Kneipe, Schwerlaster) ausgesetzt ist, muss mit Schwerhörigkeit rechnen. Bei 95 Dezibel (Schnarchen, Orkan, Autohupe) schädigen schon vier Stunden wöchentlich das Gehör. Die meisten Discotheken und Rockkonzerte (auch Walkman oder MP3-Player) erreichen aber Werte von über 95 Dezibel und mehr. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr Jugendliche unter Schwerhörigkeit leiden. Weil sich die Schäden im Laufe der Jahre summieren, nimmt die Schwerhörigkeit im Alter zu.

Behandlung

Wie stark und in welchen Frequenzbereichen die Hörfähigkeit geschädigt ist, misst der HNO-Arzt durch spezielle Hörtests. Mithilfe der Ohrenspiegelung (medizinisch: Otoskopie) kann er feststellen, ob die Schwerhörigkeit eine behandelbare Ursache hat oder ein Hörgerät, eventuell in Kombination mit einem Hörtraining, notwendig ist. Hinzu kommen Telefonlautsprecher-Verstärker, optische Signalhilfsmittel für zu Hause und möglicherweise ein Lippenablese-Training. Bei einer durch die Schwerhörigkeit ausgelösten Depression beziehungsweise einer Angsterkrankung kann eine Psychotherapie hilfreich sein.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Schwerhörigkeit kann man nur vorbeugen, wenn man schon in frühen Jahren zu starke Lärmbelastung vermeidet. Man sollte sich beispielsweise nicht zu oft in Kneipen, Discotheken und auf Rock-Konzerten aufhalten und den Walkman oder MP3-Player nicht zu laut stellen.

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