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Sklerodermie

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Krankheitsbild

Sklerodermie: Definition, Ursachen und Symptome

Sklerodermie bezeichnet eine Bindegewebsverhärtung. Das Wort ist griechisch und steht für für hart (skleros) und Haut (derma). "Limitierte" Formen betreffen oft nur Hände und Füße.Hautveränderungen kennt jeder. Zum Beispiel Verhornungen nach stärkerer Belastung oder Rötungen aufgrund von Reizungen. Menschen mit Sklerodermie leiden ohne erkennbare Ursache unter Verhärtungen bestimmter Hautpartien. Es handelt sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der sich Immunzellen wahrscheinlich wegen eines Gendefekts gegen Gewebe des eigenen Körpers richten. Hierbei werden entzündliche Prozesse ausgelöst. Die Symptome können örtlich begrenzt sein, sich aber auch immer mehr ausbreiten. Weil die Haut angespannt ist, sind Einschränkungen der Beweglichkeit möglich. Falls auch das Bindegewebe innerer Organe verdickt, kann es zu einer Schwächung von Herzmuskel oder Lunge kommen. Auch die Nieren und Verdauungsorgane sind in manchen Fällen betroffen. Patienten haben oft nur wenige der möglichen Symptome. Häufig sind Wasseransammlungen (Ödeme) an Händen und Füßen.Verhärtungen sehen oft anfangs wie ein rötlicher Fleck aus und bekommen später ein glattes Aussehen. Der Mund kann sich zusammenziehen, was das Essen und Sprechen erschwert. Nicht selten treten rötliche Äderchen im Gesicht und Durchblutungsstörungen in Fingern und Zehen auf. Ist die Speiseröhre betroffen, kann es zu Schluckbeschwerden kommen. Auch Herz-oder Atemprobleme sind möglich.

Sklerodermie: Behandlung

Falls nur die Haut betroffen ist, lässt sich die Sklerodermie am leichtesten durch Medikamente beherrschen. Wichtig sind auch Krankengymnastik, Massagen und andere physiotherapeutische Mittel.

Sklerodermie: Vorbeugen und Selbsthilfe

Es gibt keine Möglichkeit, einer Sklerodermie vorzubeugen, da die Ursachen für die Erkrankung nicht bekannt sind. Allerdings ist es möglich, Probleme, die mit einer Sklerodermie einher gehen, frühzeitig zu erkennen und die Symptome zu lindern. Hierfür ist es wichtig, seine Haut selbst bewusst auf Veränderungen und Durchblutung zu untersuchen. Außerdem sollte man seinen Blutdruck und die Atmung regelmäßig kontrollieren (lassen). Leidet man unter Durchblutungsstörungen, ist der Verzicht auf Nikotin wirksam. Weitere Tipps zu Sklerodermie gibt es unter www.sklerodermie-selbsthilfe.de.

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