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Sodbrennen

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Sodbrennen: Definition, Ursachen und Symptome

Heute leidet fast jeder mehr oder weniger oft unter Sodbrennen, einem brennendem Schmerz in der Brust. Selbst Kinder bleiben von Sodbrennen nicht verschont. Sodbrennen (medizinisch: Reflux) ist nicht immer krankhaft. Bei jedem steigt mal etwas Magensäure in die Speiseröhre hoch. Meistens merken wir nichts davon. Erst wenn die Schleimhaut in der Speise- oder auch Luftröhre gereizt oder entzündet ist, brennt es stark, man hat Sodbrennen. Die Hauptursache für Sodbrennen liegt darin, dass der Verschlussmuskel am unteren Ende der Speiseröhre defekt ist. Normalerweise verengt er die Speiseröhre zum Magen hin und verhindert so, dass Magensäure aufsteigen und Sodbrennen auslösen kann. Aber manchmal erschlafft er und schließt nicht mehr richtig. Dann kann Magensäure oder Gallensaft zurücklaufen und Sodbrennen auslösen. Magensäure wird in den so genannten Belegzellen der Magenschleimhaut gebildet. Die Ausschüttung der Magensäure wird durch Hormone und die Nahrungsmenge gesteuert. Essen wir viel, muss auch viel Säure vorhanden sein.

Sodbrennen tritt nicht beim Essen, sondern danach auf. Zunächst wird die Magensäure von der Nahrung resorbiert. Wandert der Nahrungsbrei weiter in den Dünndarm und ist noch Magensäure frei, kann sie in die Speiseröhre aufsteigen und Sodbrennen auslösen. Im Liegen geht das besonders leicht. Deshalb klagen viele nachts über Sodbrennen. Älteren Patienten leiden zwar häufiger unter Sodbrennen, Sodbrennen kann aber auch bei 20- bis 30-Jährigen auftreten. Je mehr Magensäure gebildet wird, desto größer ist das Sodbrennen-Risiko. Bestimmte Faktoren steigern die Produktion der Magensäure. Dazu zählen zum Beispiel fettes Essen, Alkohol, Nikotin oder kohlensäurehaltige Limonaden. Aber auch Übergewicht, Stress, unregelmäßige Mahlzeiten, hastiges Essen und zu enge Kleidung fördern eine Übersäuerung des Magens.

Sodbrennen: Behandlung

Sodbrennen sollte behandelt werden, wenn es Beschwerden macht, also eine Reizung oder Entzündung der Speiseröhre vorliegt. Allerdings ist eine Reizung endoskopisch nicht immer nachweisbar. Die Patienten haben schmerzhaftes Sodbrennen, aber der Arzt findet nichts. Trotzdem muss schweres Sodbrennen genauso ernst genommen werden wie etwa eine Entzündung der Speiseröhre. Denn unbehandelt kann Sodbrennen in seltenen Fällen zu Krebs führen. Um aktiv etwas gegen Sodbrennen zu tun, sollte man Auslöser meiden. In leichteren Fällen helfen auch rezeptfreie Antazida, wie zum Beispiel "Maaloxan" oder "Gaviscon", die die Säure im Magen abpuffern.

In schweren Fällen von Sodbrennen sollte man mit dem Hausarzt sprechen und sich Protonenpumpenhemmer verschreiben lassen. Sie helfen sicher gegen das Sodbrennen, denn sie stoppen die Säureproduktion. Die Verdauung klappt auch ohne Magensäure, denn diese bereitet zwar die Verdauung vor, aber der eigentliche Prozess findet im Dünndarm durch Pankreas-Enzyme und Gallensäure statt.

Sodbrennen: Vorbeugen und Selbsthilfe

Wer bei Sodbrennen nicht gleich zu Medikamenten greifen will, sollte folgende Ratschläge beherzigen:

Überflüssige Pfunde zählen zu den Hauptrisikofaktoren für Sodbrennen. Der Druck durch den Bauch bewirkt im Laufe der Zeit, dass der Muskelverschluss zur Speiseröhre erschlafft und durchlässig wird. Sodbrennen entsteht.

Sodbrennen kann auch durch einengende Kleidung verursacht werden. Sie drückt auf den Magen und presst so die Magensäure in die Speiseröhre.

Wichtig: Um Sodbrennen vorzubeugen, sollte man sich Zeit zum Essen nehmen und darauf achten, dass der Teller nicht zu voll ist. Stark blähende und fette Nahrungsmittel sowie Alkohol sollten vermieden werden.

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