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Thrombose

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Krankheitsbild

Definition, Ursachen und Symptome bei Thrombose

Experten schätzen, dass etwa drei von 1000 Frauen jährlich neu an einer Thrombose erkranken. Unter einer Thrombose versteht man den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (medizinisch: Thrombus). Frauen sind deutlich häufiger davon betroffen als Männer. Thrombosen bilden sich vor allem in den tiefen Bein- und Beckenvenen. Unbehandelt droht eine Lungenembolie, die tödlich enden kann. Die Hauptursachen für die Entstehung einer Thrombose ist ein zu langsamer Blutfluss, eine falsche Blutzusammensetzung und Schädigungen an der Gefäßwand. So verlangsamt zum Beispiel langes Sitzen den Blutfluss. Oder die Blutzusammensetzung wird durch Medikamente, wie zum Beispiel die Pille, gestört. Auch eine Verletzung der Venenwand, zum Beispiel durch einen Katheter, kann eine Thrombose begünstigen. Typisch dafür sind Schmerzen und Schwellungen im betroffenen Körperteil.

Behandlung bei Thrombose

In der klassischen Therapie wird das Blut medikamentös verdünnt und das Bein gewickelt. Anschließend muss ein Kompressionsstrumpf getragen werden. Treten wiederholt Thrombosen auf, wird die Kombi-Therapie ein Leben lang beibehalten. Bei ausgedehnten Thrombosen, die vor allem auch den Beckenbereich betreffen, kann ein neues Verfahren besser vor Folgeschäden wie offene oder ständig geschwollene Beine schützen. Dabei spritzt man unter Vollnarkose zunächst ein Mittel zur Auflösung des Gerinnsels. Parallel dazu wird ein Schnitt in der Leiste gemacht und die Beckenvene mit einem Ballonkatheter von den Thromben befreit.In der Zwischenzeit hat das Mittel das Gerinnsel so weit aufgelöst, dass es über die Leiste herausgespült wird. Besteht noch eine Engstelle, kann ein medizinisches Implantat, ein so genannter Stent, gelegt werden. Ein Stent ist ein kleines Gittergerüst in Röhrchenform und aus Metall oder Kunststoff. Es wird in Organe eingesetzt, um ihre Wand drumherum zu stützen. Dieses operative Lyseverfahren kann nur bei einer frischen Thrombose durchgeführt werden, das heißt innerhalb der ersten zehn Tage.

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Thrombose

Um einer Thrombose vorzubeugen, sollte man es vermeiden, lange zu stehen, liegen oder zu sitzen. Auch Rauchen und die Einnahme der "Anti-Baby-Pille" zählen zu Risikofaktoren für Thrombosen und sollten vermieden werden. Da Übergewicht ebenfalls ein höheres Risiko für das Entstehen von Thrombosen darstellt, ist es wichtig, sich ausreichend bewegen, zum Bespiel spazieren zu gehen oder schwimmen und Sport zu treiben. Wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Kaltes Duschen und Krankengymnastik kann Thrombosen ebenfalls vorbeugen. Nach Operationen oder nach der Entbindung sind Thrombose-Stützstrümpfe hilfreich und wichtig.

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