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Wie gut kennen Sie die Signale Ihres Körpers?

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Wohlfühl-Welt

Ein Lid zuckt. Oder Sie haben plötzlich Herzklopfen. Steckt etwas Ernstes dahinter? Beruhigend, wenn man die Ursachen kennt. Denn die sind meistens harmlos.

Wir leben mit ihm, in ihm - unser Körper ist uns vertraut. Wirklich? Manchmal spüren wir Reaktionen wie Schwindel oder Herzklopfen. Was steckt eigentlich dahinter? Meistens nichts Ernstes.

Trotzdem: Beobachten wir unseren Körper, fühlen wir ihn bewusst, und spüren wir seinen Signalen nach. Trainieren wir unsere Intuition. Denn manchmal warnt er uns vielleicht doch vor etwas, was nicht in Ordnung ist. Im Zweifel schadet es nie, vorsichtshalber zum Arzt zu gehen.

Schluckauf: Sie haben zu hastig gegessen

Urplötzlich zuckt das Zwerchfell. Gleichzeitig schließt sich blitzartig der Kehlkopfdeckel - hicks, man hat einen Schluckauf (Singultus). Dieser Reflex wird meistens dann ausgelöst, wenn wir zu hastig, zu heiß oder zu kalt gegessen oder getrunken haben. Oder der Magen ist zu voll.

Was tun?

Außer abwarten können Sie es wahlweise auch so probieren: Luft anhalten, die Zunge kräftig gegen den Gaumen drücken, trockenes Brot essen, einen Teelöffel Zucker essen oder ein Glas Wasser zügig trinken. Wichtig ist aber: Wenn der Schluckauf nach einem Tag nicht weg sein sollte, gehen Sie zum Arzt. In seltenen Fällen kann Dauer-Schluckauf ein Zeichen von Speiseröhren-Entzündung oder einer anderen Entzündung im Brustkorb oder im Bauchraum sein.

Magenknurren: Luft macht das Geräusch

Manchmal hören wir es ganz laut. Trösten Sie sich: Magenknurren ist ein Zeichen, dass Ihre Verdauung gut funktioniert. Der Magen ist ein Hohlmuskel, er vermischt die Nahrung und transportiert sie weiter. Dazu presst er sich Stück für Stück ringförmig zusammen (Peristaltik). Das tut er auch, wenn er bis auf ein wenig Luft leer ist. Durch die Bewegung drückt er die Luft weiter, das erzeugt die Geräusche.

Was tun?

Geben Sie ihm Futter. Wenn der Magen etwas gefüllt ist, werden die Geräusche gedämpft. Gut ist alles, was cremig oder sämig ist, z. B. Joghurt. SOS-Tipp: Ein Glas warmes Wasser trinken. Wärme entkrampft den Magen.

Lidzucken: Ursache ist ein Stresshormon

Ein Augenlid oder feine Muskeln am äußeren Augenwinkel fangen an zu flattern, manchmal kitzelt es auch. Das ist eine sogenannte Faszikulation, ein unwillkürliches Zusammenziehen von feinen Muskelfasern.

Das Stresshormon Adrenalin spielt dabei eine Rolle. Es reizt kleine Muskeln. Am deutlichsten spürt man das unter der Haut. Der Grund ist oft zu wenig Schlaf oder zu viel Stress im Alltag.

Was tun?

Sie brauchen mehr Ruhe. Gönnen Sie sich öfter Pausen, schlafen Sie täglich mindestens sieben Stunden. Gehen Sie öfter spazieren, am besten abends. Das entspannt und hemmt die Stresshormone.

Schwindel: Zeichen für Überforderung

Man hat das Gefühl, dass sich alles dreht. Vor allem morgens passiert das. Meistens ist es eine normale Reaktion und harmlos. Aber Schwindel kann auch ein Zeichen für körperliche Überforderung sein.

Man arbeitet vielleicht zu viel, ist zu oft in Hektik. Auch Wetterwechsel können Schwindel auslösen: Der Kreislauf ist schwächer. Deshalb bekommt das Gehirn zu wenig Zucker aus dem Blut, den es aber als Nahrung braucht.

Was tun?

Anregende Wechselduschen morgens und abends trainieren den Kreislauf. SOS-Hilfe: Ein großes Glas warmen Tee mit 1 TL Zucker trinken, das regt den Kreislauf schnell wieder an. Dann sollten Sie eine Scheibe Vollkornbrot essen: Die Kohlenhydrate werden langsam zu Zucker abgebaut, so bekommt das Gehirn über längere Zeit die richtige Nahrung.

Wichtig: Bei Schwindel durch einfaches Umdrehen und Kopfdrehen (so genannter Drehschwindel) sollte man allerdings zum Arzt gehen. Eine mögliche Ursache sind manchmal Durchblutungsstörungen im Innenohr.

Herzklopfen: Nerven sind angespannt

Sie liegen im Bett auf der Seite und hören den Schlag Ihres Herzens? Oder Sie haben das Gefühl, Ihr Herz schlägt bis zum Hals? Das ist nicht lebensbedrohlich. Aber es deutet auf seelische Überfor-derung hin, oft nach längeren Stress-Phasen, z. B. im Job. Das Nervensystem ist angespannt, schickt starke Signale an das Herz, versetzt es in Alarmbereitschaft.

Was tun?

Gönnen Sie sich die Ruhe, die Sie verdient haben. Sagen Sie öfter mal Nein. Sie werden feststellen, wie oft Sie sich eine kurze Pause verschaffen können. Akut-Hilfe: 50 Tropfen Arnika-Tinktur (Apotheke) in ein Glas Wasser (0,2 l) träufeln und trinken. Die Pflanzenstoffe beruhigen Herz und Kreislauf.

Sonnen-Niesen: Die Augen lösen es aus

Einmal in den strahlend blauen Himmel oder in eine helle Lampe geschaut, schon kommt ein unkontrollierbarer Niesreiz. Warum? Zwei Nervenstränge liegen vorn im Gehirn an einer Stelle sehr nah zusammen: einerseits die Verlängerung der Sehnerven, die Reize aus den Augen ins Gehirn leiten, und andererseits die Verlängerung der Riechnerven. Starke Reize von den Augen können dort auf die Riechleitung überspringen. Die löst dann das sogenannte Licht-Niesen aus.

Was tun?

Wichtig beim Niesen: Nicht unterdrücken, sonst steigt im Brustkorb der Druck immens. Das drückt auf Adern in Brust, Hals und Kopf. Tragen Sie eine Sonnenbrille. Sie schützt auch die Hornhäute, Linsen und Netzhäute vor Schäden durch UV-Strahlen.

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