Gesunde Öle: Dieses Trio ist unschlagbar

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Oliven-Öl liefert die gesunde einfach ungesättigte Ölsäure
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Wohlfühl-Welt

Zwei davon haben Sie wahrscheinlich zu Hause. Besorgen Sie sich doch einfach mal das dritte. Dann haben Sie einen wertvollen Mix - für Rezepte, die jeder Arzt empfehlen würde.

Raps-Öl schützt die Gefäße

Ernährungswissenschaftler nennen es das flüssige Gold: Raps-Öl liefert einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren in einer idealen Kombination. Diese Stoffe bilden das gesunde Fett, das unser Körper braucht, um gesund zu bleiben.

In Raps-Öl stecken 9 Prozent alpha-Linolensäure.

Diese mehrfach ungesättigte Fettsäure senkt das Cholesterin und schädliche Fette im Blut, hält es dünn. Und sie wirkt sehr gut gegen Entzündungen. Alles zusammen schützt die Adern vor Verkalkung und senkt so das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Und das ist nicht mal der einzige Schutz vor Herzinfarkt. Studien zeigen auch, dass alpha-Linolensäure aus Raps-Öl den Blutdruck senkt.

Dieser Stoff ist außerdem gut für die Knochen.

Er sorgt dafür, dass Knochenmasse nicht übermäßig abgebaut wird. Das schützt uns vor Osteoporose. Ein Esslöffel deckt den Tagesbedarf.

Das nussige Aroma von Raps-Öl passt gut zu Salaten.

Oliven-Öl beugt Krebs vor

Kaltgepresstes, rohes Oliven-Öl bester Qualität heißt auf dem Etikett "natives Oliven-Öl extra" oder "extra vergine". Es liefert besonders viel von der sehr gesunden einfach ungesättigten Ölsäure - plus 230 verschiedene Antioxidanzien!

Eine spanische Studie zeigt, dass Antioxidanzien aus Olivenöl das Risiko für Brust- und Darmkrebs senken.

Grund: Sie machen die Zellwände stabiler und weniger anfällig für freie Radikale. Diese schädlichen körpereigenen Stoffe können Zellen verändern und so Krebs verursachen. Die Forscher empfehlen täglich 2 Esslöffel Oliven-Öl.

Das Öl ist sehr gut verdaulich.

Und es regt den Gallenfluss an. Das hilft vor allem bei Magenbeschwerden wie Völlegefühl. Studien zeigen außerdem, dass Oliven-Öl sogar Magen- und Darmgeschwüre besser abheilen lässt.

Das fruchtige Oliven-Öl passt sehr gut zu Salaten und Sommer-Snacks. Beim Braten sollte man es nicht über 180 Grad erhitzen.

Sonnenblumen-Öl pflegt die Haut

Auch bei Sonnenblumen-Öl sollten Sie darauf achten, dass es nicht raffiniert, also erhitzt wurde, sondern kaltgepresst ist.

Dieses Öl liefert reichlich Hautschutz-Vitamin E.

Es kommt ganz natürlich in der Haut vor. Aber es verbraucht sich und sollte ständig "nachgeliefert" werden. Denn es hilft, dass die Haut ihre Schutzbarriere gegen Bakterien, Viren und Pilze ständig neu aufbauen kann. Und Vitamin E reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut.

Außerdem wirkt das Vitamin als starkes Antioxidans: Es macht Schadstoffe aus der Luft, wie z. B. Ozon, unschädlich, schützt die Hautzellen vor Schäden durch UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht und hemmt außerdem Entzündungen.

Diese Effekte werden durch Linolsäure noch verstärkt.

Und Sonnenblumen-Öl liefert besonders viel von diesem Stoff. Zwei Esslöffel decken den Tagesbedarf.

Das Öl tut der Haut auch von außen gut.

Dünnes Einreiben lindert Ekzeme und Juckreiz, gibt viel Feuchtigkeit.

Sonnenblumen-Öl ist mild, deshalb kann man es sehr vielseitig verwenden und auch mit anderen Ölen kombinieren.

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