Gewagte Dessous machen Lust auf mehr

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Foto: GettyImages

Wenn es draußen kälter wird, sorgen heiße Dessous für warme Gedanken. Die Trends der kommenden Saison lassen tief blicken.

Mit dem Einbruch des Winters kommen auch dicke Pullover, warme Jacken und Schals wieder zum Einsatz. Auch wenn man unter den voluminösen Kleidungsstücken praktischerweise ein paar Pfunde verstecken kann, macht die gemütliche Mode Lust, sich „untendrunter" herauszuputzen. Wie gut, dass Designer und Modemacher pünktlich zum Winter neue Dessous auf den Markt bringen. Wir stellen Ihnen die Trends vor, die Sie in den kommenden Monaten nicht verpassen sollten.

Zum absoluten Must-have zählt in diesem Winter ein Kleidungsstück, das schon lange nicht mehr in den Kleiderschränken gesichtet wurde: Der Body feiert sein Comeback. Etwas modernisiert kommt er in der aktuellen Saison auch als Neckholder mit zarten Bändchen daher, erklärt Trendscout Denise Med. Neben dem körperformenden Body ist auch funktionale Wäsche noch immer ein Thema. So etwa Taillenslips, die für einen flachen Bauch sorgen und der Taille schmeicheln. Diese kleinen Figur-Former sind nicht nur im Nude-Look à la Bridget Jones erhältlich, sondern mittlerweile auch in knalligen Farben wie Pink.

Farblich haben die Dessous im kommenden Winter einiges zu bieten. Besonders im Trend liegen Materialien mit metallischem Glanz sagt Denise Med. Zinn-, Gold- und Silbertöne schimmern sanft auf der Haut und lassen sie strahlen. Aber auch Beerentöne und Edelsteinfarben wie Saphirblau, Smaragdgrün und Rubinrot bestimmen das Farbbild im kommenden Winter. Diese setzen größere Cups in Szene und schmeicheln auch kleinen Körbchengrößen. Neben den Unifarben setzen die Designer zudem auf einen verspielten Farbmix bei ihren Dessous-Kollektionen. Dabei werden die Spitzen- und Satinränder an den BH’s und Höschen in einer anderen Farbe vom restlichen Stoff abgehoben. So kombiniert bezirzen rubinrote Dessous mit schwarzer Spitze sicher jeden Mann.

Bei den Materialien ist transparenter Tüll ein großes Thema, weiß Denise Med. Aber auch hier ist wieder viel Spitze im Spiel. Sie wird häufig mit Tüll kombiniert und dient als Verzierung. Dabei verwenden die Modemacher mit Vorliebe Chantilly oder Leavers-Spitze. Einen starken modischen Einfluss erhalten die Dessous aus Indien. Die indischen Paisley Stickereien sind laut Modeexpertin Med diesen Winter sehr angesagt. Sie sind entweder handbestickt oder qualitativ hochwertige Maschinenstickereien.

Ein weiteres Comeback feiern die Schnitte und Muster der 50er Jahre . Die Korsagen von damals lassen heute jedoch tiefer blicken. Ein transparenter Ansatz und Spitzenkörbchen machen Lust auf mehr. Besonders extravagant sind Modelle mit zwei oder drei feinen Bändern, die unter den Körbchen verlaufen. "Das gab es alles schon einmal – nur ist die Wäsche jetzt gewagter als in den 50er Jahren", sagt der Trendscout.


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