Glücklich sein - unsere Tipps auch für wenig Geld

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Die Kunst, sich ein schönes Leben zu machen

Natürlich sind Menschen, die uns nahestehen, unsere Glücks-Bringer. Aber oft schenken uns auch bezaubernde Kleinigkeiten und neue Abenteuer großartige Momente. Wie man glücklich sein kann und sein Leben Tag für Tag ein bisschen bereichert.

Manchmal läuft einfach nichts rund. Der Bus fährt uns direkt vor der Nase weg, der Chef macht Druck , weil es mit dem Projekttermin knapp wird - und den Friseurbesuch am Abend können wir vor lauter Stress auch knicken. Wenn wir dann erledigt nach Hause düsen und vor einer Bar zwei Freundinnen sehen, die sich gerade schlapplachen, denken wir: Die haben's gut! So ein schönes Leben will ich auch haben!

Nur: Was ist das überhaupt, ein schönes Leben? Ute Lauterbach, Philosophin und Autorin des Buches "Lebenskunst auf den Punkt gebracht", fasst es so zusammen: "Ein Leben, in dem man im Kopf so frei wie möglich und im Herzen so weit wie möglich ist." Und somit wird es kompliziert! Denn wir sollen auf unser Herz hören, auf das was uns guttut - aber das macht uns eine Welt, in der ständig Verstand gefordert wird, nicht gerade leicht. Und doch lohnt es sich, dem Klopfen in der Brust zu folgen, nicht dem Hämmern im Kopf.

Zunächst einmal müssen wir lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Was macht mir Freude? Wann bin ich glücklich? Wann genieße ich? Dafür sollten wir uns Zeit nehmen: Zeit, innezuhalten, in uns reinzuhören und uns zu beobachten. Das Leben zu entschleunigen, das Denken, Sprechen und sogar das Gehen. Denn nur wer durchs Leben schlendert, wachsam, aber entspannt, der kann es in all seiner Schönheit und Vielfältigkeit erkennen. Und der spürt allmählich, auf welche Dinge er sich ab sofort mehr konzentrieren sollte, welchen Bedürfnissen er öfter nachgeben sollte.

Sich ein schönes Leben zu machen, ist nämlich Übungssache. Die Kunst, derer es bedarf, hat wenig mit Talent zu tun - aber paradoxerweise oft etwas mit Disziplin und Unerschrockenheit. Selbst wenn das Eigenschaften sind, mit denen wir Lebensglück eher selten verbinden. Doch auch um ein wunderschönes Ziel zu verfolgen, gilt eben das Motto: Wer etwas wirklich will, der schafft es auch.

Grundsätzlich lässt sich ein erfülltes Leben auf drei Säulen aufbauen: Die erste Säule steht für Bewegung , Leichtigkeit, Unternehmungslust, kleine Abenteuer. Der Wind in den Haaren, der Schweiß auf der Haut, die bleibende Erinnerung an eine großartige Nacht - all das macht das Leben besonders.

Die zweite Säule: Freundschaft . Seelenbande, die nicht zu trennen sind. Verlässlichkeit, Vertrauen und Gleichklang.

Die dritte Säule ist die der Schönheit: sich eine angenehme Umgebung schaffen, Störendes ausmisten, kreativ sein , ausruhen. Wir sollten bereit sein, uns in der Schönheit zu verlieren, dürfen keine Angst davor haben, mal kurzfristig abhanden zu kommen. Quatsch machen, viel lachen, uns verlieben. Nicht in einen Mann, sondern in das Verliebtsein an sich.

Ohne es zu wissen, stecken wir dann schon mittendrin, in dem schönen Leben, das wir uns immer ausgemalt haben. Vielleicht müssen wir nur den Blickwinkel ändern, um es auch zu erkennen. "Jeder kann entscheiden, ob das Glas halb leer oder halb voll ist, wie man immer so sagt. Es liegt an einem selbst", sagt Lauterbach.

Eine hilfreiches Ritual dafür: am Ende jeden Tages Bilanz zu ziehen. Uns zu erinnern, welch schöne Momente wir erlebt haben. Wann wir ausgelassen und spontan waren - einfach ganz wir selbst.

Ein paar Anregungen für so intensive Augenblicke zum Glücklich sein finden Sie in der Bildergalerie.

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