Grausame Wahrheit: So schmerzhaft kann Stillen sein

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Stillen ist schön, kann aber auch sehr schmerzhaft sein.
Foto: iStock

Bloggerin Constance enthüllt: "Ich habe vor Schmerzen geweint"

Der Vorgang des Stillens von einem Baby ist mit wunderschönen Mythen umgeben. Nichts binde das Baby und seine Mutter mehr aneinander, mit nichts sonst könne eine Mama ihr Baby besser für das Leben stärken. Zweifellos ist Stillen eine ganz natürliche und gute Sache und ein besonderer, intimer Moment zwischen der Mutter und dem Baby.

Doch die Wahrheit ist:

Stillen ist nicht nur schön. Die Mama-Bloggerin Constance Hall aus Australien enthüllt jetzt in einem langen Facebook-Post: "Beim Stillen haben ich manchmal vor Schmerzen geweint."

There are pro's and cons to breast and bottle feeding, breast- you don't have to make or wash anything, formula- you can...

Posted by Constance Hall on Wednesday, 24 February 2016

"Ich hatte unerträgliche Schmerzen"

In ihrem Post schreibt Constance:

„Stillen ist nicht immer glamourös und absolut nicht einfach. Als ich mit meinem ersten Baby schwanger war, habe ich mich wirklich darauf gefreut, auf diese besondere Verbindung zu meinem Baby, es nuckelt, ich streichle ihm übers Haar, dein eigenes Haar ist frisch geföhnt und ein strahlendes Lächeln liegt auf deinem Gesicht.

Was ich absolut nicht erwartet habe, war diese katastrophale Zeit, in der ich heulend blutende und gerissene Nippel ertragen musste, an denen unschuldig eine Baby nuckelte, das nicht ahnte, welch unerträgliche Schmerzen es mir bereitete.

Babys kommen nicht auf die Welt und wissen genau, wie Milch saugen geht, manchen muss man es gezielt beibringen und das kann echt hart und frustrierend sein. Einmal stand mein Mann auf der anderen Seite einer geschlossenen Tür und fragte mich als im am Stillen war, ob er irgendetwas für mich tun könne. Ich habe nur irgendwas gegen die Tür geschmissen.“

Like a queen you guysShe's flawed, She swears, She eats the cake!! She has a past and she owns that shit,She's...

Posted by Constance Hall on Monday, 18 January 2016

Auch mit dem Abpumpen der Muttermilch hat Constance keine guten Erfahrungen gemacht.

„Ein Nippel, der in eine Milchpumpe gesaugt wird, sieht aus wie Kind, das seinen Mund gegen eine Scheibe presst, bei der du auf der anderen Seite stehst. Dieses Gequetsche sieht einfach falsch aus. Ich habe jetzt eine Regel: Wenn ich abpumpen muss, ist es Zeit, zu Milchpulver zu wechseln!“

Die Bindung zu ihren Babys habe darunter keinesfalls gelitten, versichert Constance:

„Im Gegenteil, das Band zwischen mir und meinen Kindern wurde immer stärker, je ruhiger und entspannter ich war. Bei den Zwillingen kam diese Entspannung erst mit dem Wechsel zu Milchpulver.“

Allen Frauen, die gerade mit dem Stillen kämpfen, möchte die Dreifach-Mama Mut machen:

„Denke nie von dir selbst, dass du beim Stillen versagt hast! Beim Stillen gibt es kein Versagen! Manche Mamas schaffen es lange, manche wollen es irgendwann nicht mehr, manche wollten es nie und manche von uns haben keine Wahl. Aber keine von ihnen hat versagt. Wie auch immer, wenn dein Baby irgendwie gefüttert ist, hast du gesiegt!“

Das Bild von Constance zeigt sie übrigens wirklich beim Stillen ihrer beiden Zwillinge. „Ja, ich habe dabei wirklich geschlafen. Das ist echtes Mutti-Multi-Tasking!“

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