Große Größen: H&M will nur noch gesunde Models!

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Plus-Size-Model Jennie Runk in der Bademoden-Kampagne für H&M
Foto: PR

Der Modegigant denkt um

Vorbildfunktion? Fehlanzeige! H&Ms Vorstandsvorsitzender Karl-Johann Persson sagt (38): "Unsere Models waren zu dünn!" Das soll sich jetzt ändern.

H&M gehört zu den bekanntesten Labels weltweit. Riesige Werbekampagnen, fast 3.000 Filialen und Megastars als Testimonials : der Textilgigant hat nicht nur einen großen Einfluss in das Leben seiner Kundinnen, H&M muss auch einer Vorbildfunktion gerecht werden.

In einem Interview mit der "Metro" gibt CEO Karl-Johann Persson (38) zu, dies in der Vergangenheit oft versäumt zu haben. Bestes Beispiel: die Abbildung krankhaft dünn aussehender Models.

Im Interview sagt Persson: "Wir sind ein großes Unternehmen, viele Leute nehmen uns wahr und wir machen sehr viel Werbung. Ich denke nicht, dass wir immer gut waren. Einige unserer Models waren viel zu dünn."

Doch ein Umdenken scheint da: "Wir möchten Vielfalt zeigen und unseren Kundinnen kein festes Bild vorgeben, wie eine Frau auszusehen hat."

Die ersten Schritte in die richtige Richtung sind gemacht: eine kurvige Beyoncé als Gesicht der Bademoden-Kampagne , Große-Größen-Schönheit Jennie Runk (24), die aktuell auf der Website von H&M zu sehen ist. Sowie Perssons deutliches Versprechen: "Gesunde Models, immer!"

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