Grüner Tee

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10 Dinge: Grüntee

Der Wundertrunk aus China stärkt das Immunsystem, baut Pölsterchen ab - und ist eigentlich nicht grün, sondern schwarz.

Zahlreiche Heilwirkungen1. Obwohl bei uns Schwarztee dominiert, gewinnt der grüne Tee aus China mit einem Zuwachs von 25 Prozent pro Jahr immer mehr an Bedeutung. Der Grund: Wissenschaftler sprechen dem Tee zahlreiche Heilwirkungen zu.

2. Grünteeblätter stammen vom gleichen Strauch (Camellia sinensis) wie Schwarzteeblätter. Einziger Unterschied: Grüntee wird nicht unter Wärmeeinfluss gegärt. So bleiben Blattgrün und mehr wertvolle Inhaltsstoffe erhalten. Diese sind die Vitamine C, A, B, E, K, Mineralien wie Kalium, Natrium, Kupfer und Fluor, das zur Karies-Vorbeugung dient.

3. Französische Forscher verglichen die antioxidative Wirkung von Grüntee mit der von 22 Gemüsearten - und der Tee hatte die Nase vorn. Seine Flavonoide und Polyphenole senken das Krebsrisiko, stärken das Immunsystem . Leider können sie auch die Eisenaufnahme behindern. Menschen mit Eisenmangel, Schwangere, Vegetarier sollten Grüntee erst 45 Min. nach dem Essen (und damit der Eisenaufnahme) trinken.

4. Sie haben erhöhten Blutdruck? Japanische Studien bewiesen: Schon eine Tasse grüner Tee pro Tag senkt das Risiko deutlich, dass daraus ein ausgewachsener Bluthochdruck wird. Eine Kanne Tee pro Tag reduziert das Risiko sogar um über die Hälfte!

5. Frauen profitieren stärker von der gesunden Wirkung des Tees als Männer. Eine Studie der Tohoku-Uni in Sendai (Japan) ergab: Männer senkten ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 16 Prozent, die Teilnehmerinnen gar um 31 Prozent. Als Grund vermutet man den höheren Östrogenspiegel.

Grüner Tee ist ideal für die Figur

6. Die schonende Behandlung, die im Grüntee deutlich mehr wertvolle Vitalstoffe erhält, hat einen Nachteil: In seltenen Fällen werden die Pestizide auf den Blättern nicht mit zerstört. Wer sicher gehen will, kauft Tee aus Öko-Anbau, der ist garantiert schadstofffrei.

7. Für alle Grünteesorten gilt: Das Wasser sollte möglichst weich (weniger als Härtegrad sieben) sein. Ansonsten einen Wasserfilter (zum Beispiel von Brita) verwenden. Faustregel für die Dosierung: ein Teelöffel pro Tasse plus einen Löffel für die Kanne. Auch wichtig: Grünteeblätter nie mit kochendem Wasser übergießen, sondern das Wasser erst auf 60-80 Grad kühlen lassen. Maximal drei Minuten ziehen lassen, sonst wird der Tee bitter.

8. Neu bei uns ist weißer Tee, der im Grunde auch ein grüner, also nicht fermentierter Tee ist. In China gilt er sogar als besondere Köstlichkeit. Denn für diesen Tee pflückt man nur die Knospen und eventuell die beiden obersten jungen Blätter.

9. Teekunst für Genießer, Ästheten und Trendsetter: Die sorgfältig gebundene Teeblume "Jin Shang Tian Hua" öffnet sich beim Überbrühen und gibt drei Chrysanthemenblüten frei - das ist nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ein Genuss. Für 2,70 Euro pro Stück zum Beispiel bei www.teegschwendner.de. Der Preis rechtfertigt sich auch dadurch, dass sich der Grüntee bis zu dreimal aufgießen lässt.

10. Grüner Tee ist ideal für die Figur. So zeigte eine Studie der Health Care Products Research Laboratories in Tokio, dass die Catechine des Grüntees, Bestandteile der teeeigenen Gerbsäuren, die Speicherung von Fett in Körper und Leber hemmen . Zusätzlich regen sie die Wärmebildung in den Zellen an. Das wiederum führt zu mehr Energieverbrauch, der Körper verbrennt mehr Kalorien. Das Potsdamer Institut für Ernährungsforschung fand heraus: Die beste Wirkung erzielt man, wenn man zu jeder Mahlzeit zwei Tassen Tee trinkt.

Die 5 wichtigsten Grüntee-Sorten

Matcha: Japans Spitzensorte. Wird kurz vor dem Genuss zu Pulver vermahlen. Reich an Vitamin C.

Bancha Hojicha: Herb-süßer gerösteter Tee aus Japan. Große Blätter, wenig Koffein.

Sencha: Japans Nationalgetränk. Reich an Vitaminen . Blumiges Aroma.

Lung Ching: Aus China; kann lang ziehen, ohne bitter zu werden. Vitaminreich, anregend.

Darjeeling Oolong: Halb fermentierter Tee aus Indien. Ideal für Einsteiger. Leicht blumiger Geschmack.

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