HeilmittelGrüner Tee: 7 gesunde Wirkungen

Inhalt
  1. 7 gesunde Wirkungen von grünem Tee
  2. Tipps für die Zubereitung von grünem Tee
  3. Die 5 wichtigsten Grüntee-Sorten

Der Wundertrunk aus China stärkt das Immunsystem, baut Pölsterchen ab - und ist auch noch gut für deine Zähne. Für diese 11 Dinge kannst du grünen Tee anwenden.

Grüner Tee hat wirklich zahlreiche heilende Wirkungen. Darum ist er in den letzten Jahren auch immer beliebter geworden. Wer trinkt schließlich nicht gerne einen Tee, der schmeckt und auch noch gut für den Körper ist. Wir haben für dich 7 positive Wirkungen von grünem Tee recherchiert. Da möchte man glatt zur nächsten Tasse Tee greifen.

 

7 gesunde Wirkungen von grünem Tee

Mehr Nährstoffe als Schwarztee

Grünteeblätter stammen vom gleichen Strauch (Camellia sinensis) wie Schwarzteeblätter. Einziger Unterschied: Grüntee wird nicht unter Wärmeeinfluss gegärt. So bleiben Blattgrün und mehr wertvolle Inhaltsstoffe erhalten. Diese sind die Vitamine C, A, B, E, K, Mineralien wie Kalium, Natrium, Kupfer und Fluor, das zur Karies-Vorbeugung dient.

Mit grünem Tee das Immunsystem stärken

Französische Forscher verglichen die antioxidative Wirkung von Grüntee mit der von 22 Gemüsearten - und der Tee hatte die Nase vorn. Seine Flavonoide und Polyphenole senken das Krebsrisiko, stärken das Immunsystem . Leider können sie auch die Eisenaufnahme behindern. Menschen mit Eisenmangel, Schwangere und Vegetarier sollten Grüntee erst 45 Min. nach dem Essen (und damit nach der Eisenaufnahme) trinken.

Schöne Zähne durch Grüntee

Grüner Tee hilft gegen Karies, da er antibakteriell wirkt. Spezielle Teepolyphenole (aromatische Verbindungen) töten die Kariesbakterien ab. Zusätzlich verhindern die in grünem Tee enthaltenen Stoffe auch die Bildung von Plaque. Dieser Zahnbelag ist häufig der Auslöser für Schäden in den Zähnen. Die Polyphenole helfen nun dabei, das Enzym Glycosyltranferase zu hemmen. Dieses Enzym wandelt im Mundraum vorhandenen Zucker in eine klebrige Substanz um, die die Basis für die Plaque bildet. So kann grüner Tee dabei unterstützen, die Plaquebildung schon im Keim zu ersticken. Schwarztee hat Studien zufolge übrigens auch diese Wirkung.

Grüner Tee senkt den Blutdruck

Du hast erhöhten Blutdruck? Japanische Studien bewiesen: Schon eine Tasse grüner Tee pro Tag senkt das Risiko deutlich, dass daraus ein ausgewachsener Bluthochdruck wird. Eine Kanne Tee pro Tag reduziert das Risiko sogar um über die Hälfte! Der Grund dafür ist, dass grüner Tee die Produktion von Angiotensin unterdrückt. Dieser Stoff kann unter anderem Bluthochdruck auslösen.

Reduzierung des Risikos für Herzkreislauf-Erkrankungen

Eine Studie der Tohoku-Uni in Sendai (Japan) ergab: Männer senkten ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wenn sie grünen Tee tranken, um 16 Prozent, die Teilnehmerinnen gar um 31 Prozent. Frauen profitieren also stärker von der gesunden Wirkung des Tees als Männer. Als Grund vermutet man den höheren Östrogenspiegel.

Grüner Tee ist ideal für die Figur

So zeigte eine Studie der Health Care Products Research Laboratories in Tokio, dass die Catechine des Grüntees, Bestandteile der teeeigenen Gerbsäuren, die Speicherung von Fett in Körper und Leber hemmen . Zusätzlich regen sie die Wärmebildung in den Zellen an. Das wiederum führt zu mehr Energieverbrauch, der Körper verbrennt mehr Kalorien. Das Potsdamer Institut für Ernährungsforschung fand heraus: Die beste Wirkung erzielt man, wenn man zu jeder Mahlzeit zwei Tassen Tee trinkt.

Gesunde Gelenke dank grünem Tee

Wenn du grünen Tee trinkst, kannst du das Arthritisrisiko reduzieren. Warum? Die Nährstoffe im Tee können entzündliche Enzyme blockieren, die sonst das empfindliche Knorpelgewebe in den Gelenken angreifen könnten.

 

Tipps für die Zubereitung von grünem Tee

  • Die schonende Behandlung, die im Grüntee deutlich mehr wertvolle Vitalstoffe erhält, hat einen Nachteil: In seltenen Fällen werden die Pestizide auf den Blättern nicht mit zerstört. Wenn du sichergehen möchtest, kaufe Tee aus Öko-Anbau, der ist garantiert schadstofffrei.
  • Für alle Grünteesorten gilt: Das Wasser sollte möglichst weich (weniger als Härtegrad sieben) sein. Ansonsten einen Wasserfilter verwenden.
  • Faustregel für die Dosierung: ein Teelöffel pro Tasse plus einen Löffel für die Kanne.
  • Auch wichtig: Grünteeblätter nie mit kochendem Wasser übergießen, sondern das Wasser erst auf 60-80 Grad kühlen lassen. Maximal drei Minuten ziehen lassen, sonst wird der Tee bitter.
 

Die 5 wichtigsten Grüntee-Sorten

Matcha: Japans Spitzensorte. Wird kurz vor dem Genuss zu Pulver vermahlen. Reich an Vitamin C.

Bancha Hojicha: Herb-süßer gerösteter Tee aus Japan. Große Blätter, wenig Koffein.

Sencha: Japans Nationalgetränk. Reich an Vitaminen . Blumiges Aroma.

Lung Ching: Aus China; kann lang ziehen, ohne bitter zu werden. Vitaminreich, anregend.

Darjeeling Oolong: Halb fermentierter Tee aus Indien. Ideal für Einsteiger. Leicht blumiger Geschmack.

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