H&M: Statement zum Dandy Diary Video

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Foto: H&M

Schwedischer Mode-Riese reagiert auf "Fair Trade Fashion"-Clip

H&M reagiert auf das heute vom Blogger-Duo veröffentlichte Schock-Video "Fair Trade Fashion", das zeigt, wie H&Ms neue Designer-Koop mit Alexander Wang angeblich in Kinderarbeit entstand.

Zeitgleich zum Launch der Alexander Wang x H&M-Kollektion postete das Berliner Blogger-Duo von "Dandy Diary" heute das Video "Fair Trade Fashion" , ein Clip, der vermuten lässt, dass die neue Designer-Koop des schwedischen Modehauses in Kinderarbeit in Indien entstanden ist. Wir haben hier über das Dandy Diary-Video berichtet .

Jetzt war H&M am Zug - und der Fashion-Riese reagierte prompt mit einem offiziellem Statement. Hier heißt es: "Die nach eigenen Angaben der Autoren in Indien aufgenommenen Videoaufnahmen zeigen nicht die Produktion von Teilen der Alexander Wang x HM Kollektion. Diese Kollektion wurde nicht in Indien produziert." Darüber hinaus verweist H&M auf seinen Verhaltenskodex, der für alle Lieferanten sowie deren Subunternehmer und andere Geschäftspartner des Labels gilt. Absatz 2.2: "Kinderarbeit wird nicht geduldet". Laut "Code of Conduct" dürften keine Personen für H&M arbeiten, die jünger sind als 15 Jahre "bzw. 14 Jahre in Ländern, in denen die Gesetzgebung dies erlaubt". Die Kinder im Film "ALEXANDER WANG x H&M - Fair Trade Fashion" von Dandy Diary waren allesamt 9 bis 11 Jahre.

Weiter heißt es: "Unsere H&M Auditoren führen regelmäßige Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass keine Kinder in den Fabriken der Lieferanten arbeiten." Außerdem gab H&M an, gegen das heute veröffentlichte Video von Dandy Diary juristisch vorzugehen.

Bleibt die Frage: Wie viel Wahrheit steckt denn nun in dem Video "ALEXANDER WANG x H&M - Fair Trade Fashion" von Dandy Diary? H&M hat seinen Standpunkt klargemacht. Und die Blogger Carl Jakob Haupt und David Kurt Karl Roth? Im Interview mit Journelles sagte Jakob: "Ob 'das Video rechtens ist' oder nicht. Das Video ist ja weniger Reportage als vielmehr Diskursanreger."

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