Haar-Mythen: So bürsten Sie Ihr Haar richtig

Haar-Mythen: So bürsten Sie Ihr Haar richtig
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100 Bürstenstriche pro Tag, Haare niemals nass kämmen und schon gar nicht eine Bürste mit jemand anderem teilen. Diese Mythen über das Haare kämmen existierten schon zu Zeiten unserer Omis - aber was ist wirklich dran an den Mythen run ums Haarekämmen?

100 Bürstenstriche pro Tag: Zu viel und zu intensives Bürsten kann das Haar schädigen. Es reicht das Haar so lange zu kämmen, bis alle Knoten entwirrt sind.

Niemals nasse Haare kämmen: Wenn die Haare nass sind, quillt die Hornschicht auf. Die Haare sind anfälliger für Beschädigung. Deshalb sollten die Haare nach dem Waschen nicht mit einer Bürste (vor allem nicht aus Naturborsten) gebürstet werden. Besser mit einem groben Kamm die Haare vorsichtig entwirren. Sollte ihr Haar sich stark verknoten: Eine Sprühkur hilft das Haar kämmbar zu machen.

Machen Sie die Kratzprobe: Sind die Zinken ihrer Bürste oder Ihres Kamms sehr spitz? Dann sollten Sie auf sanftere Methoden umsteigen, denn scharfe Zinken können die Kopfhaut reizen und die Haare schädigen.

Eng- oder weitstehende Borsten? Engstehende Borsten sind gut für dünnes und kurzes Haar, weit auseinanderstehende Borsten sind für dickes und langes Haar optimal. Denn wenn die Borsten zu eng stehen, reißen sie bei vollem, dicken Haar zu viele Haare aus.

Haarbürsten und Kämme niemals teilen: Sie sollten in der Tat auf die Hygiene ihrer Bürste achten, denn auch auf der Kopfhaut können sich Krankheitserreger oder noch schlimmer Parasiten tummeln. Deshalb die Bürste - nicht nur, wenn Sie tauschen - mit Shampoo reinigen.

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