Haare färben: In Zukunft einfach mit dem Glätteisen?

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Wäre sicher eine dankbare Abnehmerin für die neue Technik: Model Chloe Norgaard
Foto: Getty Images

Neue Forschungsergebnisse könnten zu Haarfärbe-Revolution führen

Zu Hause die Haare färben und das ganz ohne nervige Gerüche oder Flecken überall im Badezimmer? Ja, das geht! Zumindest in Zukunft, wenn sich diese neue Technik durchsetzen kann.

An der Universität von New Mexico wird nämlich seit einiger Zeit eine neue Haarfärbemethode getestet. Die Vorgehensweise klingt erstmal ziemlich gruselig: Mit fokussierten Ionenstrahlen werden mikrokopisch kleine, spiralenförmige Muster in die Haaroberfläche geätzt, die den Haaren durch veränderte Lichtreflektion eine andere Farbe verleihen.

Dafür lässt sich das Ganze aber viel einfacher handhaben, als traditionelle Haarfärbemittel : Bei der neuen Methode müssen einzelne Strähnen nämlich bloß durch eine Art Glätteisen gezogen werden (das ist allerdings noch nicht produktionsreif und kostet ein paar Millionen Dollar). Bei Brünetten funktioniert das laut den Wissenschaftlern derzeit am besten. Etwas problematisch: Die Veränderung ist permanent, die Farbe muss also erstmal wieder rauswachsen.

Alternativ könnte die Technik mit einem Conditioner angewendet werden, der statt der eigentlichen Haare "gefärbt" wird und wieder auswaschbar ist - ganz ohne Chemikalien.

Unser Fazit: Klingt erstmal cool, wir fragen uns aber welche Schäden das ganze auf der Haaroberfläche hinterlässt und ob das am Ende wirklich gesünder ist, als die chemische Variante...

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