Haare schneiden: Tipps für den nächsten Friseurbesuch

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Moment, ich wollte doch nur die Spitzen geschnitten haben ... Deshalb: Wünsche immer im Vorfeld klären!
Foto: I Love Images/Corbis

Waschen, schneiden, föhnen!

Manchmal hat man Lust auf eine Veränderung. Wann man am besten zum Friseur geht, welche "Unfälle" er beim Haare schneiden nachbessern kann - und wieso dem Liebsten der neue Look selten auffällt.

"Meine Haare sehen so langweilig aus!" - und schon geht's ab zum Friseur . Durchschnittlich 5,3 Mal pro Jahr verspüren wir den Reiz, uns auf dem Kopf zu verändern. Männer gehen sogar noch häufiger zum Haareschneiden - zahlen aber im Schnitt nur die Hälfte.

WANN IST VIEL LOS, WANN WENIG?

Klar, mit einem Termin erledigt sich das Warten. Aber auch der sollte rechtzeitig gemacht werden - vor allem am Anfang des Monats. An den ersten beiden Samstagen gehen nämlich die meisten zum Friseur. Der Grund: Viele Kundinnen sehen im Friseurbesuch eher ein Erlebnis als eine Notwendigkeit. Deshalb gönnen wir uns diesen "Luxus" eher mit einem gefüllten Konto. Für Spontanbesuche gilt übrigens: Mittwoch ist am wenigsten los.

WÜNSCH DIR WAS!

Damit wir am Ende glücklich aus dem Salon gehen, ist ein ausführliches Vorgespräch wichtig: Äußern Sie vor dem Haare schneiden klar, was Sie nicht möchten. Noch besser: Fotos mitbringen. So kann der Friseur gleich sehen, was man sich vorstellt und es treten weniger Missverständnisse auf. Auch der Sympathie-Faktor ist wichtig. Merkt man, dass die Chemie nicht stimmt, ist es besser, ein kleines Trinkgeld zu geben und sofort wieder zu gehen.

WENN'S DANEBEN GEHT ...

Und was, wenn uns das Ergebnis trotz aller Absprachen nicht gefällt? Da hilft leider nur: seinen Mut zusammennehmen und es dem Friseur offen sagen. Der Kunde hat einen Anspruch darauf, zufrieden aus dem Laden zu gehen. Klar, abgeschnittene Haare lassen sich nicht wieder ankleben. Bei Farbunfällen zum Beispiel kann man aber häufig nachbessern. Und: Die Kosten dafür sollte der Friseur auf seine Kappe nehmen.

MAN(N) SIEHT OFT NICHTS

Fast schon ein Running Gag: Man lässt seinen Look beim Friseur chic auf Vordermann bringen, freut sich über geschnittene Spitzen und den neuen Karamellton , kommt nach Hause und der Liebste merkt: nichts. Woran das liegt? Am Gewohnheitseffekt. Während Frauen sich auf Details konzentrieren, sehen Männer das große Ganze - und das hat sich ja nicht verändert. Das in seinem Gehirn abgespeicherte Bild von uns deckt sich also mit dem aktuellen Look - er bemerkt deshalb den Friseurbesuch nicht. Nur bei auffälligen Veränderungen hat man wirklich eine Chance auf sein "Wow, sieht super aus!"

DER MORGEN DANACH

Wir selbst müssen uns jedoch an den neuen Style gewöhnen. Und finden unsere frische Haarpracht am Tag danach oft noch besser als direkt nach dem Schneiden. Der Grund: Wir dürfen jetzt selbst Hand anlegen. Sieht eine Kundin, wie sie die Frisur variieren kann, gefällt sie ihr automatisch besser. Nach zwei Wochen mögen wir den Look übrigens am allermeisten. Dann hat unser Gehirn unser neues Gesamtbild abgespeichert und die Mähne fühlt sich "natürlich" an.

MANN WEG - HAARE AB

Das Klischee vom neuen Look nach der Trennung stimmt tatsächlich: Zwei Drittel der Frauen gehen nach einem Liebes-Aus zum Friseur. Häufigster Wunsch: Haare ab. Denn die meisten Männer stehen auf eine Wallemähne. Indem man sich bewusst dagegen entscheidet, sendet man sich das Signal: Ich tue jetzt mal etwas für mich.

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