Haarfarbe ohne Ammoniak - wie funktioniert das?

haarfarbe ohne ammoniak b

Foto: Image Source/Corbis

Pflegende Wunderfarben

Haarfarbe ohne Ammoniak macht das Colorieren so schonend wie nie. Öle sorgen für seidigen Glanz, gesunde Spitzen.

Selberfärben war ja bisher so eine Sache: Tropfende Colorationen, ein strenger Ammoniak-Geruch und manchmal auch ein unangenehmer Juckreiz auf der Kopfhaut machten das Haarefärben nicht gerade zur Lieblingsbeschäftigung. Zum Glück gibt es aber neue Haarfarbe ohne Ammoniak auf Öl-Basis, die ohne Chemiekeule funktionieren und sich kinderleicht auftragen lassen.

Die sanften "Wunderfarben" pflegen das Haar schon beim Färben. Sie setzen dabei auf Pflanzen-Öle , die die Farbpigmente tief ins Haarinnere schleusen und dort verankern. Auf Ammoniak zum Aufbrechen der Haarschuppen verzichten sie dabei völlig. Mildere Ersatzstoffe übernehmen diesen Job. Sie öffnen die Schuppenschicht nur leicht und lassen das Haar weitgehend unbeschädigt, weil sich das Öl wie ein Schutzmantel um jede einzelne Strähne legt. Die natürliche Feuchtigkeit des Haars bleibt somit erhalten.Und das Beste: Die Colorationen duften herrlich und funktionieren auch zur Abdeckung von grauem Haar.

Haarfarbe ohne Ammoniak mit Öl-Formel für zu Hause

1 Färbt und schützt das Haar mit duftenden Blumen-Ölen: ammoniakfreie Coloration "Olia". Von Garnier, ca. 7 Euro

2 Satte Farben plus intensive Pflege: Die Coloration mit neuer Öl-Technologie kommt ganz ohne Ammoniak aus. "Oleo Intense" von Syoss, ca. 5 Euro