Haarwachstum: Das stoppt Haarausfall!

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Für Frauen ist Haarausfall ein besonders schlimmes Problemm - denn volles und gesundes Haar ist ein Schönheitsideal
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Was kann gegen Haarausfall tun

Haarwachstum: Das stoppt den Haarausfall! Plötzlich bleiben mehr Haare in der Bürste: Grund sind oft saisonale Hormonschwankungen. Aber nicht immer ...

Es ist nicht nur ein Männer-Problem, auch viele Frauen sind von Haarausfall betroffen.

Für sie ist es besonders schlimm, denn gesundes Haar ist nicht nur schön, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein.

Ein Verlust von bis zu 100 Haaren pro Tag ist normal. Erst, wenn Sie über mehrere Monate hinweg mehr verlieren, spricht man von Haarausfall.

Hilfe finden Sie in speziellen Sprechstunden beim Dermatologen.

Die Diagnose dort ist oft klar, denn bei Frauen gibt es hauptsächlich zwei Formen, die aber unterschiedlich behandelt werden.

Wenn sich das Haar überall lichtet:

Die häufigste Form von Haarausfall bei Frauen ist der diffuse. Dabei ist der gesamte Kopf betroffen. Leiden Sie unter dieser Art, ist alles halb so schlimm. Denn: Die Haarwurzel ist noch intakt. Sie wird nur aktuell nicht ausreichend mit den für den Haaraufbau wichtigen Nährstoffen versorgt. Die Ursachen können unterschiedlich sein: Stress, psychische Belastungen und Infektionen erhöhen den Nährstoffverbrauch im Körper und führen auf Dauer zu Mangelerscheinungen. Auch falsche Ernährung mit zu wenig Biotin, Zink und Folsäure kann der Grund sein.

Das hilft:

Viele Vollkorn- und Milchprodukte, Obst und Gemüse können den Mangel beheben. Weiterhin können spezielle Nährstoffe wie eine Mischung aus B-Vitaminen und der Aminosäure Cystin Abhilfe schaffen. Sie versorgen die Haarwurzeln und -zellen über die Blutbahn. Bei einer Anwendung über 3-6 Monate wird der Haarausfall sichtlich reduziert (z. B. "Pantovigar", Apotheke).

Wenn es vor allem am Oberkopf ausfällt:

Eine andere Form ist der erblich bedingte Haarverlust - davon ist jede fünfte Frau unter 30 und jede zweite über 50 betroffen. Das Haar lichtet sich am Oberkopf, der Scheitel verbreitert sich. Das Problem: Die auch im Frauenkörper vorhandenen männlichen Hormone (Androgene) greifen die Haarwurzeln an. Die Follikel schrumpfen, das verkürzt die Wachstumsphase der Haare. Mit der Zeit verkümmern die Wurzeln. Hier ist schnelles Handeln gefragt.

Das hilft:

Gut sind Lösungen mit dem Wirkstoff Minoxidil (Apotheke). Werden sie auf den betroffenen Stellen aufgetragen, wird die Haarwurzel gestärkt und das Wachstum angeregt. Diese Therapie wird dauerhaft durchgeführt.

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