Hair Tapestry: Flechtwerk für die Haare

haartrend hair tapestry
Ein schwarz-weißes Wabenmuster mit einem Herzchen in Regenbogenfarben - Dieser Instagram-Schnappschuss löste den Hair Tapestry Trend aus.
Foto: instagram.com/bleachlondon

Jetzt wird gewebt, geklöppelt und geknüpft

Vergesst das Haarefärben, jetzt ist Hair Tapestry angesagt! Dafür werden bunte Bänder kunstvoll in die Haare gewebt. Hier: Woher der Frisurentrend kommt und wie man ihn ganz leicht selbermachen kann.

Wie Freundschaftsbändchen für die Haare, das ist der neue Frisurentrend "Hair Tapestry" (also "Haar Bilderteppich"). Hier werden nicht aus den eigenen Haaren Zöpfe geflochten, stattdessen entsteht aus bunten Fäden ein kleiner "Teppich" für den Kopf.

Verantwortlich für den neuen Frisurentrend ist Haar-Guru Alex Brownsell von "Bleach London" , der It-Salon für Promis wie Sienna Miller, Lily Allen oder Jessie J und mit über 140.000 Instagram-Followern. Er und sein Team knüpften ein kunstvolles Hair Tapestry bei einem Fashion-Shooting auf dem Festival Port Eliot in die Haare eines Models. Schwupps, plötzlich wollten's alle haben!

Inspiration für den Haartrend dürfte neben den bunten, eingeflochtenen Haarsträhnen aus den 1990ern, auch vom Freundschaftsbändchen-Hype der letzten Jahre stammen. Die Flechtkunstwerke wandern jetzt von der Arm Party auf trendbewusste Köpfe - und werden hier ganz ähnlich geflochten.

Der Hair Tapestry Trend lässt sich ganz easy selber machen: Einfach eine Haarsträhne abteilen und etwas buntes Nähgarn griffbereit halten, die Haare in einen Stickrahmen spannen, dann mit bunten Bändern über und unter die Haarsträhne weben (ein Foto vom DIY-Prozess gibt's weiter unten), sodass ein hübsches Muster entsteht. Voilà — Hair Tapestry!

Der Look ist bestimmt nichts für den Alltag, aber als coole Boho-Variante ein besonderer Hingucker fürs nächste Festival, den Strandurlaub mit Hippie-Feeling oder die nächste Outdoor-Party.

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