Handschrift deuten: Das verrät sie über deine Persönlichkeit - und so beeinflusst sie dich

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Anders schreiben, anders leben? Mehr Selbstbewusstsein durch eine neue Handschrift.

Unsere Handschrift verrät mehr über unsere Persönlichkeit. Wenn wir uns verändern, ändert sich auch unsere Handschrift. Und wenn wir unsere Handschrift ändern, kann das auch uns positiv beeinflussen!

Die Handschrift ist ein Abbild von uns selbst. Wenn wir uns verändern, ändert sich auch unsere Handschrift. Das funktioniert auch umgekehrt: US-Expertin Vimala Rodgers erklärt, wie das geht

Unsere Handschrift ist so einzigartig wie unsere Persönlichkeit. Sie sagt viel über unseren Charakter und unsere Lebenseinstellungen aus. Sie ist auch ein Spiegelbild der eigenen Befindlichkeit. Geht es uns gut, ist die Schrift klar. Sind wir unter Druck, wirkt sie gepresst und ist schwer lesbar. Das haben Grafologen in zahlreichen Studien herausgefunden. Schade nur, dass die Handschrift bei uns immer weniger Beachtung findet. Nach Großbritannien, Spanien und der Schweiz hat sich auch Finnland von der Schreibschrift verabschiedet.

Dabei ist das Schreiben so wichtig. Bildungs- und Hirnforscher betonen vor allem den Lerneffekt: Durch die feinen Handbewegungen aktiviert die Schreibschrift viele Hirnregionen, z. B. versteht und merkt man sich Texte besser. Und aus Amerika kommt jetzt eine ganz neue Nachricht:

Handschriften-Expertin Vimala Rodgers hat herausgefunden: Unsere Handschrift kann unser Leben sogar positiv beeinflussen. Sie sagt: "Indem wir sie bewusst verändern, können wir Ansichten darüber, wer wir sind, was wir erreichen können und was möglich ist, neu formen."

Vimala Rodgers forscht seit 30 Jahren auf diesem Gebiet. Sie erklärt: "Auch wenn der Stift von der Hand gehalten wird, so ist es doch das Gehirn, das die Hand bewegt. Wenn wir anders schreiben, beginnen wir auch anders zu denken, und die Nervenbahnen ändern sich entsprechend."

Neugierig geworden? Dann probiere es aus. Du findest zum einen eine Anleitung für die Deutung des gesamten Schriftbilds und weiter unten das Vimala-Alphabet - mit ihm kannst du jeden einzelnen Buchstaben üben. Beobachte, wie sich dein Denken positiv verändert ...

So deutest du die Handschrift

Die richtige Neigung entspannt

Die Richtung, in die sich deine Schrift neigt, sagt vieles aus. Stark nach rechts bedeutet: Du reagierst eher, als zu agieren und tendierst dazu, oberflächlich zu bewerten. Ein Schreiber mit Rückwärtsneigung ist jemand, der sich stets diplomatisch verhält. Er ist nicht unehrlich, aber er hält seine Meinung zurück. Ideal: eine leicht nach rechts geneigte Schrift. Sie ist ein Zeichen für eine ausgeglichene Persönlichkeit.

Querformat fördert die Kreativität

Du schreibst am liebsten im Hochformat? Das ist traditionell üblich. So schreibt, wer häufig darüber nachdenkt, was andere von ihm denken. Allerdings: Das hindert uns, Dinge in einem neuen Licht zu sehen. Versuche ruhig mal, das Blatt zu drehen, wenn du neue Wege entdecken möchtest.

Mehr Mut und innere Größe

Mit einem Aufschwung beenden wir den Buchstaben am Ende eines Wortes, indem wir ihn nach oben ziehen. Kommen viele davon vor, ist das ein Zeichen für eine tief sitzende Angst. Lass die Aufschwünge weg.
Schreibst du sehr klein? Wenn du stärker wahrgenommen werden willst, versuche größer zu schreiben, dadurch gewinnst du auch innerlich an Größe.

Unterbrechungen bringen Intuition

Wenn du jeden Buchstaben miteinander verbindest, bleibt kein Freiraum für Kreativität und Intuition. Tipp: Unterbrich jedes Wort mit fünf oder mehr Buchstaben.

Weiter Wortabstand schafft Freiraum

Stehen deine Wörter im Durchschnitt ziemlich eng zueinander? Lass Platz dazwischen, das bringt dir mehr Raum zum Atmen. Machst du dies bei deinen Wortabständen, tust du dasselbe auch für dich selbst.
Wenn deine Wörter dagegen so aussehen, als hätte man sie ausgeschnitten und wieder weit voneinander eingefügt, bringst du sie schrittweise näher zusammen. Ein weiter Wortabstand zeigt, dass du gern deine eigene Distanz bestimmst.

Ränder setzen Grenzen

Ränder sind die Freiräume entlang der Blattseiten. Jeder der vier Ränder (oben, unten, links und rechts) steht für etwas anderes.
Je näher du an der oberen Kante des Papiers beginnst zu schreiben, desto größer ist dein Widerstand, von anderen Anweisungen zu akzeptieren. Ein guter oberer Rand auf einem DIN-A4-Blatt ist ca. 4 cm breit. Wenn du mehr als 5 cm unterhalb von der oberen Kante beginnst, tendierst du dazu, jeder Bitte nachzukommen. Wenn das zutrifft, beginne mit dem Schreiben etwas höher. Dies wird das übermäßige Bedürfnis, andere glücklich zu machen, regulieren.
Der linke Rand steht für die Vergangenheit. Je näher du an dieser Kante beginnst, desto mehr wirst du von ihr beeinflusst. Lass hier 2,5 cm Abstand.
Der rechte Rand zeigt dagegen, wohin wir gehen. Wenn dein rechter Rand groß ist, hältst du die Zukunft auf Abstand.
Wer vorausschauender planen möchte, sollte vor allem zum unteren Rand hin genügend Platz lassen.

Die perfekte Handschrift? Das Vimala-Alphabet

Das Vimala-Alphabet unterstützt dich dabei, dich von alten Mustern zu befreien und dadurch versteckte Talente, Ideen und Eigenschaften zum Vorschein zu bringen. Die Buchstaben sind so geformt, dass die Potenziale eines jeden Schreibers gestärkt werden.

Bild: Vimala Rodgers

Tipps zum effektiven Üben

Du wünschst dir eine neue Sicht auf die Dinge? Dann wage den Versuch und veränder deine Handschrift. Das Vimala-Alphabet (oben) hilft dabei. Seine Buchstaben haben die ideale Form, damit du deine Persönlichkeit frei entfalten kannst. Die folgenden Tipps können dir dabei helfen:

1. Nutze die neuen Buchstaben

Übe täglich und zwar 40 Tage lang am Stück das Vimala-Alphabet (siehe oben). Vimala Rodgers hat in ihren Untersuchungen festgestellt, dass jeder einzelne Buchstabe in dieser Form unsere persönlichen Eigenschaften optimal fördert. Sie erklärt: "Wenn wir das Vimala-Alphabet verwenden, heißt es nicht, dass wir alle gleich werden, sondern dass wir wieder mehr wir selbst werden können. Diese Handschrift hilft jedem, ihn in seiner eigenen Persönlichkeit zu unterstützen."

2. Täglich 20 Minuten üben

Nimm ein unliniertes DIN-A4-Blatt im Querformat und einen Kugelschreiber. Beschreibe jeden Tag zwei Blatt Papier hinten und vorn. Beschreibe die Seite mit deinen eigenen Worten. Wähle ein Thema, über das du schnell und flüssig schreiben kannst. Möglichst über etwas, das dich persönlich bewegt. Bereits dadurch beginnst du, über dich selbst nachzudenken und zu reflektieren.

3. Ändern Sie nicht alles auf einmal

Sei geduldig mit dir selbst und schreibe langsam. Denk daran: Du richtest nicht deine Hand neu aus, sondern deinen Verstand. Es braucht Zeit, bis Änderungen fließend werden. Zu viel auf einmal kann entmutigen. Deshalb: Wähle zunächst zwei grundsätzliche Veränderungen (z. B. Schreibgröße und Neigung) und danach je drei Buchstabenänderungen.

Hier kannst du die Übungen vertiefen:

Die heilkundliche Psychotherapeutin Klaudia Marxmüller-Knopp bietet in ihrer Praxis in Mering Beratungen und Workshops zum Vimala-Alphabet an - sie hat direkt bei Vimala Rodgers gelernt. Telefonisch erreichbar unter 08233 744175 oder www.mkm-psychotherapie.de

Mehr über die neue Schrift:

In "Ändern Sie Ihre Handschrift und Sie ändern Ihr Leben" erfährst du mehr über das neue Schreibmuster. Lüchow Verlag, 17,95 Euro (hier bei Amazon bestellen)

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