Hausmittel gegen Heuschnupfen und Allergie

hausmittel gegen heuschnupfen
Das leckerste Hausmittel gegen Heuschnupfen: ein Honigbrot.
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Heuschnupfenmittel

Endlich Frühling! Schwebende Schmetterlinge, blühende Blumen und juckende Augen. Nicht für alle sind die warmen Tage ein Grund zur Freude. In Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen unter Heuschnupfen. Ihnen läuft die Nase, jucken die Augen und Niesattacken rauben jede Energie. Zum Glück gibt es das eine oder andere Hausmittelchen, das gegen Heuschnupfen wirkt.

Zehn Hausmittel gegen Heuschnupfen

1. Nasendusche

Eine Nasendusche zählt zu den beliebtesten Hausmitteln gegen Heuschnupfen. Wird der Nasengang mit Salzwasser durchgespült, entfernen sich Pollen und andere Allergene von alleine, festsitzender Schleim wird gelöst.

2. Nasenspray

Die einfachere Variante der Nasendusche ist das Nasenspray. Es lässt sich punktuell einsetzen und ist angenehmer zur Haut. Das bessere Ergebnis erhalten Sie mit der Nasendusche.

3. Honig

Kaum zu glauben, aber Honig wirkt gegen Heuschnupfen. Wer jeden Tag ein bisschen Honig isst (regionaler Honig!), gewöhnt den Körper schrittweise an die Pollen aus der Umgebung und wirkt so als natürliches Mittel Antihistaminikum.

4. Schwebstofffilter (HEPA-Filter)

Bei Irritationen wie einer Hausstaub- oder Tierhaarallergie kann ein Schwebstofffilter wahre Wunder wirken. Er fängt umherschwebende Partikel auf und reinigt die Luft. Auch eine Klimaanlage oder ein Luftentfeuchter können helfen. Sie entfernen die Feuchtigkeit aus Luft und Boden und verhindern so eine mögliche Schimmelbildung.

5. Gewürze und Nahrungsergänzungsmittel

Spirulina, Augentrost und kanadische Gelbwurzel - was sich nach medizinischem Fachlexikon anhört, sind die besten Hausmittel gegen Heuschnupfen. Besonders gut soll die Heilpflanze Pestwurz helfen. Forscher aus der Schweiz haben herausgefunden, dass das grüne Kraut heuschnupfenbedingte Symptome genauso effektiv wie handelsübliche Antihistaminika mildern kann. Ebenfalls empfehlenswert: der Genuss von Ananas. Die gelbe Frucht lindert Schwellungen lindern und erleichtert das Atmen.

6. Dusche

Das Geheimrezept vieler Allergiker: eine heiße Dusche. Sie löst den Schleim und reinigt den Nasengang. Wichtig: Sobald Sie von draußen rein kommen, ziehen Sie Ihre Schuhe und Kleidung aus und springen Sie sofort unter die Dusche. So verhindern Sie, dass Pollen und andere Allergene auf Kleidung, Holz und Bettwäsche springen.

7. Inhalieren

Sind die Nasennebenhöhlen verstopft, kann neben einer heißen Dusche auch das Inhalieren von Wasserdampf helfen. Einfach eine Schüssel mit heißem Wasser füllen, den Kopf mit einem Handtuch bedecken und über den Wasserdampf halten.

8. Eukalyptusöl

Eukalyptusöl wirkt Wunder bei Heuschnupfen. Das ätherische Öl öffnet die Nasennebenhöhlen, wirkt entzündungshemmend und fördert den Schleimabtransport. Einfach ein paar Tropfen in das Inhalierwasser oder auf den Duschboden geben.

9. Scharfe Gewürze

Chilischoten, Wasabi, Dijon Senf, frischer Knoblauch und Meerrettich wirken abschwellend - zumindest nach dem direkten Genuss dieser Gewürze. Sie können die Nebenhöhlen öffnen und die Augen mit Feuchtigkeit versorgen.

10. Tee

Heißer Tee wirkt ähnlich wie heißer Wasserdampf. Das Tolle: Je nach Bedürfnis können Sie die Teesorte ändern. Pfefferminztee wirkt abschwellend und schleimlösend, grüner Tee lindert dank seiner antioxidantischen Eigenschaften allergische Symptome. Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte auf Kamillentee verzichten. Der milde Tee fördert allergische Reaktionen.

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