Heide: So gelingt der immergrüner Herbstgarten

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Besenheide ist eine echte Wunderwaffe der Natur
Foto: deco&style/ Pflanzenfreunde.de

Schöne Zierde und nützlicher Strauch

Ob getopft oder gepflanzt, die Besenheide ist im Garten eine wahre Schönheit und lässtt unser Draußen-Wohnzimmer auch im Herbst farbenfroh erstrahlen.

Die Besenheide ist ein freudiger Farbtupfer im herbstlichen Garten . Der immergrüne Zwergstrauch wird maximal einen Meter hoch und seine violetten und rosafarbigen Blüten leuchten vom Spätsommer bis in den Herbst.

Die optische Beschaffenheit des auch Erika genannten Strauchs ist prägend für seine natürliche Heimat, die Heidelandschaften. Die Pflanze, die mit lateinischem Namen Calluna vulgaris heißt, mag sonnige bis halbschattige Standorte und bevorzugt trockenen oder wechselfeuchten Boden.

Als Zierpflanze ist die Calluna in etwa 10.000 Sorten mit unterschiedlichsten Blütezeiten und Färbungen der Blätter und Blüten kultiviert.

Eine ganz besondere Art unter ihnen ist die Knospenheide. Bis in den Winter hinein trägt sie eine große Anzahl geschlossener Knospen, die den Eindruck erwecken, dass die Pflanze auch im Winter blüht. So ist das Heidegewächs, welches im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre alt wird, eine beständige Begrünung im Garten .

Aus den Geschmacksknospen der Besenheide wird der leckere Heidehonig gewonnen. Daher hat die Besenheide auch in der Imkerei eine wichtige Rolle als Bienenweide eingenommen. Von ihr können die fleißigen Sammler Nektar gewinnen, der 24 Prozent Zucker enthält. Jede einzelne Blüte des Strauchs trägt mit der täglichen Produktion von 0,12 mg Zucker zu einer reichlichen Ernte bei.

Auch Schmetterlinge und ihre Raupen laben sich gerne an der Besenheide. Als Futterpflanze versorgt sie zahlreiche, mitunter gefährdete Arten und trägt so zur Erhaltung der Schmetterlingsvielfalt bei.

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