Heiratsschwindler Ficker: Jetzt stiehlt er nicht nur Herzen

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Stiehlt Frank Ficker nicht nur die Herzen gutgläubiger Bräute?
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Verurteilt für Diebstahl

Die ist doch nicht dumm! Wie konnte ihr das bloß passieren? Wenn die Chemnitzer Bauingenieurin Kathrin R. (48) erzählt, dass sie mit dem bekanntesten Heiratsschwindler Frank Ficker verlobt war, sträuben sich bei den meisten die Haare.

Sie wurde das jüngste Opfer des berüchtigten Casanovas, der ihr allerdings nicht nur das Herz gestohlen haben soll, sondern auch 350 Euro Bargeld und Silbermünzen im Wert von 150 Euro. Dafür stand Frank Ficker nun vor Gericht.

Dort erzählte das Opfer laut "BILD": "Ich lernte Frank Ficker im Juni 2012 über ein Internetportal kennen. Kurz darauf waren wir ein Paar. Von seiner Vergangenheit ahnte ich nichts. Er gab sich als Journalist und Schriftsteller aus."

Doch irgendwann bekam sie Zweifel. Während sie fleißig arbeitete und Geld verdiente, soll er das gute Leben gelebt haben: saß im Garten, rauchte und trank den Weinkeller leer. So erzählt es das Opfer. Dann sollen Bargeld und Wertgegenstände verschwunden sein. Die Folge: Sie schmiss ihn raus.

Frank Ficker bestreitet den Vorwurf: "Ich bin zwar ein Betrüger, aber kein Dieb!" Doch getreu dem Motto: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht", befand ihn das Chemnitzer Landesgericht dennoch für schuldig. Nun muss Frank Ficker mindestens für vier Monate wieder in den Knast. Das Pikante: Er hatte noch Bewährung, als er sich von seiner Verlobten aushalten ließ... Lässt da die Katze das Mausen nicht?

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