Helden des Alltags 2015 - Nr. 12: Gemeinsam stark! Wir tun alles für Antonia

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Bruder Mathias (16) ist für Antonia eine wichtige Stütze im Leben
Foto: Ulla Born für auf einen Blick

Die große Aktion von auf einen Blick: Helden des Alltags

Die 14-jährige Antonia leidet an einer unheilbaren Erbkrankheit, doch die Familie hält zusammen. Antonias Familie ist eine der Nominierten unserer "Helden des Alltags 2015".

Auf ihre Familie kann Antonia (14) zählen! Kurz nach der Geburt stellten die Ärzte bei dem Mädchen aus Hennef (bei Bonn) Mukoviszidose fest – eine Erbkrankheit, die unheilbar ist.

Rund 8000 Menschen in Deutschland leben mit dieser Krankheit. Wird sie nicht behandelt, liegt die Lebenserwartung nur bei wenigen Jahren. Doch selbst mit der richtigen Therapie werden Betroffene nur etwa 40 Jahre alt. Viele sterben bereits im Kindesalter.

Familie Marx lässt sich davon aber nicht unterkriegen: "Von klein auf unterstützen wir Antonia, wo wir nur können", sagt Mutter Sandra – und das weit mehr, als Ärzte es verschreiben.

Bei Mukoviszidose fällt das Atmen schwer und die Verdauung ist gestört. Bestimmte Körperflüssigkeiten sind zäher als normal, blockieren die Organe. Zwar kann man durch Therapien den Krankheitsverlauf verlangsamen, ihn gänzlich aufhalten jedoch nicht.

Ihr Leben lang muss Antonia deshalb täglich viele Tabletten schlucken. Inhalieren, Krankengymnastik, reichhaltige Ernährung – nicht einen Tag darf das Mädchen nachlässig sein, sonst schlägt die Krankheit zurück. Ein Infekt wie eine Grippe würde Antonia stärker schwächen als andere, könnte sogar lebensbedrohlich sein. "Das macht uns allen Angst, auch Antonia. Manchmal ist sie sehr traurig, zieht sich zurück, kann abends nicht einschlafen. Dann ist ihr Bruder Mathias für sie da, spricht mit ihr, bringt sie ins Bett."

Für die Eltern ist kein Weg zu weit, auch nicht zu den regelmäßigen Physiotherapie-Sitzungen in Röttgen, die sie in Summe drei Stunden kosten. Die Familie will nur eins: dass Antonia so normal wie möglich leben kann.

Die Eltern engagieren sich außerdem im Mukoviszidose-Verein (www.muko.info), organisieren Benefizveranstaltungen, machen anderen Betroffenen Mut.

Gemeinsam kämpft die Familie an allen Fronten – und lässt sich von der Krankheit nicht unterkriegen.

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