Herpes Zoster: Symptome und Behandlung der Gürtelrose

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Stechende oder juckende Schmerzen sind die Symptome für Herpes Zoster.
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Ernst zu nehmende Erkrankung

Herpes Zoster ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die sich nicht nur auf der Haut zeigt, sondern auch die Nervenzellen schädigen kann. Durch welche Symptome sich die sogenannte Gürtelrose charakterisiert und wie die Behandlung aussieht, erfahren Sie hier.

Ursache für Herpes Zoster

Herpes Zoster oder auch Gürtelrose wird durch das Varicella-Zoster-Virus ausgelöst, welches im Kindesalter für den Ausbruch der Windpocken verantwortlich ist. Klingen diese ab, verschwindet der Erreger jedoch nicht vollständig aus dem Körper: Die Viren nisten sich in den Nervenknoten nahe des Rückenmarks (Ganglien) ein, wo sie ein Leben lang von den Immunzellen in Schach gehalten werden. Unter bestimmten, bislang ungeklärten Umständen können die Erreger wieder ausbrechen. Es wird angenommen, dass der Krankheitsausbruch mit einer Schwächung des Immunsystems beispielsweise bei starkem Stress oder zunehmendem Alter einhergeht.

Symptome der Gürtelrose

Erste Symptome für Herpes Zoster sind brennende, stechende oder juckende Schmerzen. Vergehen weitere ein bis drei Tage, erreicht der Virus die Haut und es bildet sich der typische Ausschlag. Er charakterisiert sich durch rote Flecken und kleine Bläschen, in denen sich eine infektiöse Flüssigkeit befindet, über die eine Ansteckung möglich ist. Ist die Gürtelrose ausgebrochen, kann es ebenfalls zu Symptomen wie Ermüdung, Kopfschmerzen und Fieber kommen.

Behandlung durch einen Arzt

Erkennen Sie erste Symptome von Herpes Zoster an sich, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen, um mit einer frühzeitigen Behandlung die Viren zu hemmen. Das ist deshalb wichtig, weil die Erreger der Gürtelrose die Nervenzellen dauerhaft schädigen können. Man spricht dann von einer sogenannten Postzosterischen Neuralgie – sprich chronischen Nervenschmerzen.

Damit es dazu nicht kommt, setzt sich die Behandlung von Herpes Zoster zunächst durch das Einnehmen antiviraler Medikamente und einer konsequenten Schmerztherapie zusammen. Je nach Krankheitsphase wird Ihnen der Arzt auch ein Mittel zum Auftragen auf die betroffenen Hautstellen verschreiben, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Weitere Maßnahmen gegen Herpes Zoster

Neben der notwendigen Behandlung durch den Arzt können Sie den Heilungsprozess selbst positiv beeinflussen. Halten Sie beispielsweise die betroffenen Hautstellen warm, denn Kälte verschlimmert die Infektion. Vermeiden Sie, dass die Gürtelrose in Kontakt mit Wasser kommt: Decken Sie Körperpartien am besten vorher ab und verwenden Sie beim Waschen keine Seife oder scharfen Reinigungsmittel. Generell sollten Sie sich in der Krankheitsphase schonen.

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