Heute schon Radieschen gegessen?

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Am besten knackig: Die gesündesten Radieschen kommen aus deutscher Bio-Freiland-Zucht. Optimal: am selben Tag verarbeiten, zum Beispiel für Salate. Oder direkt naschen. Erst kurz vorm Genuss salzen, weil sonst wertvolles Kalium ausgeschwemmt wird
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Ein Frühlingssalat ohne Radieschen ? Etwas fad, oder? Schließlich geben die scharfen Knöllchen erst den Pep. Aber nicht nur das: So klein sie sind, so voll stecken sie mit Vitalstoffen . Täglich eine Handvoll Radieschen füllen jetzt die Speicher mit extra vielen Vitaminen, gesunden Pflanzenstoffen und Mineralien auf. So effektiv übrigens, dass Ernährungsforscher sie als Medizin zum Essen bezeichnen. Denn sie regen den Stoffwechsel an, geben neue Power, und sie können sogar Krankheiten vorbeugen.

Gegen Infektionen So scharf, wie sie schmecken, wirken Radieschen auch gegen Bakterien und Pilze in Mund, Hals, Speiseröhre, Magen und Darm. Das senkt das Risiko für Erkältung und Magen-Darm-Infektionen. Und die Knöllchen liefern viel Selen. Dieses Mineral stärkt das körpereigene Immunsystem .

Geringeres Krebs-RisikoDie Deutsche Krebsgesellschaft empfiehlt Radieschen, da sie reichlich sogenannte Glucosinolate und Phenolsäuren liefern. Diese Stoffe beugen Krebs vor. Studien zeigen, dass vor allem der gesamte Verdauungstrakt und die Blase besser vor Krebs geschützt sind, wenn man regelmäßig Radieschen isst.

Schönheit von innen In Radieschen steckt viel Vitamin B2. Der Vitalstoff festigt das Bindegewebe , strafft die Haut, hält Haare und Nägel gesund und glänzend. Außerdem liefern Radieschen reichlich Kalium. Das Mineral sorgt für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt im Körper und schwemmt überflüssiges Gewebewasser aus. Das fördert die Entschlackung, und das ist wiederum gut für Figur und Haut.