Hilft Akupunktur gegen Falten?

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Hautalterung

Die Akupunktur kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird unter anderem auch als Anti-Aging-Methode gegen Falten eingesetzt. Ob die kleinen Nadelstiche tatsächlich das Hautbild verjüngen können und wie die Akupunktur funktioniert, erfahren Sie hier.

Akupunktur als natürliches Lifting

Die Akupunktur will nicht nur bestimmte Hautpartien straffen, wie es etwa bei einer Botox-Behandlung der Fall ist. Diese Methode setzt auf ganzheitliches Verjüngen. Die Wirkung soll hervorgerufen werden, indem bestimmter Akupunkturpunkte – sogenannter Energiepunkte – im Gesicht und am Hals stimuliert werden. Die Haut und das Muskelgewebe sollen so positiv beeinflusst werden und die Akupunktur damit verjüngend wirken.

Kosmetische Akupunktur: So funktioniert es

Neben den Energiepunkten werden die dünnen Akupunktur-Nadeln vor allem auch direkt in die Falten wie beispielsweise die Denkerfalten auf der Stirn, die sogenannte Zornesfalte zwischen den Augenbrauen oder die zarten Lachfältchen am Auge gestochen. Dort verbleiben sie für etwa 20 Minuten. Durch die Nadeln soll nicht nur die Durchblutung gefördert und damit auch der Hautstoffwechsel angekurbelt werden, sondern auch die Elastin- und Collagen-Produktion angeregt werden. Elastin hält die Haut glatt und geschmeidig, während Collagen aufpolsternd wirkt. Sichtbare Ergebnisse sollen sich nach der achten bis zehnten Akupunktur-Behandlung einstellen, indem die Falten dann deutlich abgemildert sind. Rund zehn Sitzungen innerhalb von drei Wochen sollen das Hautbild verjüngen. Danach ist alle vier bis acht Wochen eine Auffrischung notwendig.

Kritik an dieser Methode

Experten bezweifeln, dass Akupunktur tatsächlich gegen Falten hilft . Bislang gäbe es keine einzige Studie, die die Wirksamkeit der Nadeln bei den unschönen Linien auf der Haut belege. Allerdings, das geben die Experten zu, sieht man nach einer solchen Behandlung insgesamt ausgeruhter aus.

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