HIV-Infektionen und AIDS vorbeugen

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Der einfachste Weg HIV vorzubeugen: Kondome nutzen
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HIV vorbeugen

Noch immer stecken sich viele Menschen mit HIV an und das nur, weil sie nicht ausreichend informiert sind. Auf diese Art kann man HIV vorbeugen.

Auch in den letzten Jahren haben sich noch mehrere tausend Menschen mit HIV angesteckt. Viele waren einfach nicht über die Gefahr informiert. Auf der anderen Seite befürchten viele Menschen eine Ansteckungsgefahr in Situationen, die absolut ungefährlich sind. Wir informieren, wann eine Ansteckungsgefahr besteht und wann nicht und wie man eine Ansteckung mit HIV vorbeugen kann.

Eine HIV-Übertragung findet fast ausschließlich über Blut, Sperma und Scheidensekrete statt. Eine Tröpfcheninfektion wie bei Erkältungskrankheiten existiert nicht. Das macht das Ansteckungsrisiko im Alltag extrem gering. Soziale Kontakte mit Händeschütteln oder auch Umarmungen zu begrüßen ist absolut unbedenklich. Selbst das gemeinsame Benutzen von Besteck, Geschirr, Gläsern, Toiletten oder Handtüchern mit einer infizierten Person birgt keine Ansteckungsgefahr. Falls man mit einer infizierten Person in einem Haushalt lebt, sollte man dennoch einige Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen und zum Beispiel keine Rasierklingen gemeinsam benutzen.

HIV vorbeugen mit Safer Sex

Das höchste Ansteckungsrisiko bilden sexuelle Kontakte. Hierbei stecken sich zwar homosexuelle Männer am häufigsten an, aber das liegt meist an der mangelhaften Verhütung. Frauen können sich genauso leicht anstecken, wenn sie keinen Safer Sex praktizieren. Beim Sex sollte kein Blut, Sperma oder Scheidensekret auf offene, verletzte Hautstellen oder Schleimhäute gelangen. Aus diesem Grund ist es wichtig, immer Kondome beim Verkehr zu nutzen. Beim Oralsex sollte kein Sperma oder Vaginalsekret auf Mundschleimhaut, Zunge oder Lippen gelangen. Hierfür kann der Mann ebenfalls ein Kondom nutzen. Für Frauen gibt es spezielle Lecktücher. Küssen wiederum ist vollkommen ungefährlich. Des Weiteren kann man HIV mit einer monogame Beziehung, in der Seitensprünge offen besprochen werden, vorbeugen.

HIV vorbeugen durch das Nutzen von frischen Nadeln

Die zweithäufigste Ansteckung geschieht durch das gemeinsame Nutzen von Spritzen bei Drogenabhängigen. In jeder größeren Stadt gibt es mittlerweile Institutionen zum Spritzentausch, welche gebrauchte Einmalspritzen austauschen. Dies mindert das Infektionsrisiko bei Drogenabhängigen um ein Vielfaches.

HIV in der Schwangerschaft vorbeugen

Ein geringer Anteil der HIV-Infizierten wurde bereits HIV-positiv geboren. Eine Schwangere, die sich mit dem Virus angesteckt hat, kann das Kind während der Schwangerschaft , der Geburt oder der Stillzeit anstecken. Heutzutage gibt es aber einige Maßnahmen, die einer infizierten Mutter möglich machen, dass sie ein gesundes Kind bekommt. Während der Schwangerschaft sollte eine HIV-positive Mutter sich einer medikamentalen Therapie unterziehen, die das Risiko senkt, dass sich das Baby ansteckt. Auch eine Entbindung mit Kaiserschnitt senkt das Risiko. Nach dem Kaiserschnitt werden dem Kind antiretrovirale Medikamente gegeben. Außerdem sollte das Baby nicht gestillt werden. Für Paare mit Kinderwunsch, bei denen ein Partner infiziert ist, gibt es spezielle Zentren, die eine künstliche Befruchtung, ohne dass das Baby infiziert wird, möglich machen.

Bei einem hohen Infektionsrisiko, beispielweise nach Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person, gibt es eine sogenannte Postrepositionsphrophylaxe. Der gefährdeten Person werden in einem Zeitraum von 2 bis 48 Stunden nach der Ansteckungssituation antiretrovirale Medikamente gespritzt, die das Risiko einer Infektion stark senken können. Diese Behandlung wird aber nur bei sehr hohem Risiko empfohlen.

Einen Risikofaktor bildet auch medizinische Versorgung in Entwicklungsländer, deswegen sollte auf diese, wenn möglich, weitestgehend verzichtet werden um HIV vorzubeugen.

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