Höchste Unwetterwarnstufe in Bayern: Es stürmt weiter

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Im Süden droht schon wieder das nächste Unwetter
Foto: Istock

Nach den starken Überschwemmungen in Süddeutschland gibt es immer noch Unwetterwarnungen

Noch keine Ruhe für die Menschen in Süddeutschland: Weitere Unwetterwarnungen lassen die Bewohner vieler Landkreise nicht zur Ruhe kommen. Während der Norden sich noch über schönes Wetter freut, gilt im Süden in manchen Landkreisen zwischenzeitlich sogar die höchste Wetterwarnstufe.

Der Deutsche Wetterdienst gab für den Landkreis Rottal-Inn (rund 130 km östlich von München) die höchste Warnstufe an. "Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen" sowie eine "amtliche Warnung vor starkem Gewitter" waren die Begründung.

Grund genug für die Menschen vor den neuen Wassermassen zu zittern. Und das zu Recht: Die Behörden riefen am Nachmittag den Katastrophenfall im Kreis Rottal-Inn aus. Menschen waren in einer Schule von den Wassermassen eingeschlossen und mussten mit Hubschraubern befreit werden.

Bereits gestern kam es in Baden-Würtemberg zu heftigen Szenen. Im kleinen Braunsbach sammelte sich der Regen so stark, dass er als heftiger Strom durch das Dorf zog. Autos und Brücken wurden mitgerissen. Auch Straubigen und andere Orte in Bayern wurden von starken Hagelstürmen erwischt.

Aber auch andere Landkreise in Ostbayern sind immer noch von Starkregen und Gewittern bedroht. Aber auch der Norden muss mit starken Gewittern rechnen. Der Deutsche Wetterdienst meldet: Schwere Gewitter im Norden (abseits der Küste) und Osten sowie zum Teil in der Mitte und im östlichen Bayern, später auch im Westen und Nordwesten, mit heftigem Starkregen um 30 mm innerhalb kürzester Zeit und größerem Hagel. In Köln herrscht ebenfalls Wetterchaos: Der Kölner Express schreibt, dass teilweise 50 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter runter kommen können .

Hier das Deutschland-Wetter für den 01. Juni 2016

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