Homöopathie: Große Wirkung bei Kopfschmerz

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Natur sei Dank: Homöopathie ist eine sanfte Alternative zu chemischen Mitteln.
Foto: Westend61/Corbis

Immer mehr Menschen vertrauen auf die Heilkraft der Homöopathie

Ob hämmernd, drückend oder eher stechend: Rund 70 Prozent der Deutschen wissen, wie quälend Kopfschmerzen sein können. 40 Prozent leiden sogar regelmäßig darunter. Viele vertrauen dabei auf die sanfte Hilfe homöopathischer Arzneien. Auch wenn die Wirkung wissenschaftlich bislang nicht eindeutig geklärt werden konnte, sind auch immer mehr Ärzte von Globuli & Co. überzeugt, so auch Allgemeinmediziner und Buchautor Dr. Markus Wiesenauer („Homöopathie bei chronischen Beschwerden“). Bei uns stellt der Experte die vier häufigsten Kopfschmerzarten vor und erklärt, welche Form der Homöopathie dagegen helfen kann.

1. Ziehen vom Hinterkopf über Nacken bis hin zur Stirn

Ursache: Diese Beschwerden sind oft die Folge von Stress, ungesunder Ernährung oder auch zu viel Alkohol. Was hilft: Empfehlenswert ist dann „Nux vomica“, ein Mittel, das aus der indischen Brechnuss gewonnen wird Tipp: Gönnen Sie sich Ruhe, machen Sie etwa einen Spaziergang und legen sich anschließend hin.

2. Plötzlich auftretendes Klopfen oder Hämmern im Kopfbereich

Ursache: Die Ursache können etwa Zugluft oder Verspannungen sein. Was hilft: Hier hat sich „Belladonna“ bewährt. Der Wirkstoff wird aus Beeren der Tollkirsche gewonnen. In den Wechseljahren kann auch „Glonoinum“ helfen. Tipp: Unbedingt die Sonne meiden und den Kopf kühlen.

3. Von der Stirn sich ausbreitender Schmerz, starker Augendruck

Ursache: Der Grund ist oft eine Virusinfektion wie eine Erkältung. Was hilft: Man kann gut mit „Luffa operculata“ behandeln. Das Mittel aus dem asiatischen Kürbisschwamm soll auch bei chronischer Nebenhöhlenentzündung helfen können. Tipp: Viel frische Luft unterstützt den Heilungsprozess.

4. Einseitiges Stechen begleitet von Schwindel und Übelkeit

Ursache: Diese Beschwerden treten oft bei Migräne auf. Was hilft: Bei rechtsseitigem Schmerz empfiehlt sich „Sanguinaria canadensis“ aus der kanadischen Blutwurzel, ist er links, ist „Cimicifuga racemosa“ aus der Heilpflanze Traubensilberkerze besser geeignet. Tipp: Möglichst viel Wasser dazu trinken.

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