Hornhautmesser: Wie gefährlich ist das wirklich?

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Ein Hornhautmesser kann ganz schön gefährlich sein
Foto: Istock

Du kannst in jeder Drogerie ein Hornhautmesser kaufen, aber wie gefährlich sind die Pediküre-Werkzeuge wirklich?

Aua, aua, einmal zu doll gedrückt und klafft eine fiese Wunde im Fuß. Hornhautmesser, die du in der Drogerie kaufen kannst, sind nicht ohne. Die scharfe Klinge kann zu schweren Verletzungen führen. Ist es nicht außerdem so, dass die Hornhaut nicht noch viel mehr zurückkommt, wenn man sie wegschneidet? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.

Was ist ein Hornhautmesser?

Im Grunde handelt es sich um normale, aber sehr scharfe Klingen, mit denen du deine Hornhaut abschneidest. Du hast dieses Gerät sicher auch schon mal in der Drogerie oder bei der Kosmetikerin gesehen. An besonders verhornten Stellen an deinen Füßen kannst du damit die Hornhaut abschälen. Dabei musst du allerdings besonders vorsichtig vorgehen, denn die Klingen sind in der Regel wirklich scharf. Als Laie ist es sehr schwer einzuschätzen, wieviel Druck nötig ist oder wie tief du schneiden solltest. Am besten immer mit ganz wenig beginnen, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

Wächst Hornhaut stärker nach, wenn man sie wegschneidet?

Hornhaut hat an den Füßen eine Schutzfunktion. Das heißt, sie sollte nie ganz entfernt werden. Das führt dazu, dass Reibung oder barfuß laufen für Wunden sorgen kann. Hornhautzellen entstehen vermehrt durch Reibung. Wer häufig enge Schuhe trägt, sorgt so dafür, dass noch mehr Hornhaut entsteht.

Wer seine Hornhaut regelmäßig entfernt, verursacht damit allerdings nicht mehr Hornhaut. Die ist genetisch bedingt. Manche Menschen neigen zu mehr Hornhaut. Außerdem sorgt viel Stehen ebenfalls für mehr Hornhaut an den Füßen.

Sanfte Alternativen zum Hornhautmesser

Trick 1: Hornhaut wegrubbeln

Wer keine wirklich stark verhornten Problem-Füße hat, der kann auf diesen Trick zurückgreifen. Einfach die Füße für zehn Minuten in lauwarmes Wasser einweichen lassen. Dann ist die trockene Haut an den Füßen schön aufgeweicht. Dann ein hartes, altes Handtuch zur Hand nehmen und damit die Füße für mehrere Minuten hart abrubbeln. Das hat einen tollen Peeling-Effekt und macht keinen großen Aufwand.

Trick 2: Elektrische Helfer

Hornhauthobel mit scharfer Klinge gehören in die Hände von Fachpersonal. Denn: Wer sich nicht richtig damit auskennt, kann sich verletzen! Für den Hausgebrauch gibt es sanfte Methoden. Besonders praktisch: elektrische Hornhautentferner wie der Velvet Smooth Express Pedi. Mit einer Rolle, die mit fein zermahlenen Diamantpartikeln versetzt ist, schleift er die Füße glatt. Das batteriebetriebene Anti-Hornhaut-Gerät bietet drei Rollen in unterschiedlich starken Körnungen "Extra Stark", "Stark" und "Fein" für das perfekte Finish.

Trick 3: Babyfüße dank Socken

Ein ganz einfaches Produkt sind auch die Baby Foot Socken (z.B. bei Douglas). Einfach Socken anziehen, die Tinktur einwirken lassen und dann nur warten bis die Hornhaut von alleine abfällt. Zu traumhaft, um wahr zu sein? Beauty-Redakteurin Marieke hat es ausprobiert. Hier geht's zu ihrem Erfahrungsbericht.

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