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Joy

Rote Karte für Nervensägen

Joy,

Report: Umgang mit Nervensägen

Manchmal reicht Charme, dann wieder braucht es souveräne Unverfrorenheit: Wir sagen, wie Sie besonders nervenden Mitmenschen garantiert die Luft rauslassen.

Desaster beim Date

Sie haben sich mit einem Mann verabredet und merken schon beim Aperitif, dass Sie mit dem Kerl eine echte Niete gezogen haben.

Ursache: Sie sind dem Halo-Effekt aufgesessen. Dieser besagt, dass man Menschen Eigenschaften zuschreibt, die sie gar nicht haben, nur weil man diese mit anderen Vorzügen, z. B. gutem Aussehen, verknüpft. Sie dachten, er wäre ein toller Typ, nur weil er attraktiv ist. Jetzt wissen Sie: Er ist ein Vollidiot.

Lösung: Stellen Sie den Handywecker so ein, dass er sich 15 Minuten nach Beginn des Dates per Klingelton meldet. Gehen Sie vermeintlich ran: „Was? Um Gottes willen! Ich komme gleich!“ Dann legen Sie auf und erklären: „Sorry, ich muss gehen. Das war der Babysitter, meine Kleine kotzt!“

Da er garantiert kein Abenteuer mit der Mutter eines Babys mit Brechdurchfall beginnen will, wird er erleichtert sein. Und er kann sein Gesicht wahren, denn Sie geben ihm keinen Korb, sondern verschwinden einfach. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich meldet, geht gegen null.

Parkplatzblockierer

Statt auszuparken, beginnt die Blondine im SUV, auf deren Parkplatz Sie schon warten, sich seelenruhig zu schminken oder zu telefonieren …

Ursache: Eine solch arrogante Überheblichkeit basiert auf Minderwertigkeitskomplexen: „Ich werd’s dir zeigen. Mein Auto ist größer als deines! Ärger dich nur schön.“

Lösung: Parken Sie so vor ihrem Auto, dass es blockiert ist. Dann steigen Sie aus und gehen zu ihrem Beifahrerfenster. Machen Sie lächelnd ein Zeichen, dass sie die Scheibe herunterlassen soll, und sagen Sie dann mit einem strahlenden Lächeln: „Tolles Auto! Passt perfekt zu Ihnen! Ich komme gleich wieder, bei Ihnen dauert’s ja wohl länger, oder?“ Dabei tun Sie so, als ob Sie weggehen würden. Sie wird Ihnen sofort hinterherrufen und ausparken!

Unverschämte Freundinnen

Sie gehen in Ihrem neuen engen Lederkleid zu einer Party. Ihre Bekannte sagt ungefragt: „Für dieses Kleid hast du aber echt nicht die Figur!“

Ursache: Dahinter steckt keine Ehrlichkeit, sondern der dreiste Versuch, sich aufzuspielen und Sie niederzumachen. Das Schlimme daran: Wenn Sie gekränkt reagieren, stehen Sie da wie eine Mimose. Die „Freundin“ hingegen punktet noch mit ihrer vermeintlichen Ehrlichkeit.

Lösung: Ein Klassiker, aber immer wieder gut, besonders, wenn man dabei lächelt: „Wann hast DU eigentlich das letzte Mal in den Spiegel geguckt?“

Eltern, die damit angeben, ihre Kinder wären hochbegabt

Ständig nerven Ihre Freunde Sie mit den überirdischen Talenten ihres Nachwuchses – der in Ihren Augen völlig durchschnittlich ist.

Ursache: Das Kind soll das Image von Eltern auf­polieren, die selbst im Leben nicht viel schafften.

Lösung: Sagen Sie zu Ihrer Freundin: „Ach, du Arme! Hochbegabung ist ein echter Fluch! Mein Cousin war in der Schule ein Genie, heute arbeitet er als Hilfsgärtner. Sein Bruder hatte dagegen nur Vierer – und der ist jetzt Chefarzt!“

Kassenschlangen-Drängler

Sie stehen seit 15 Minuten an der Kinokasse, ein Typ zischt an Ihnen vorbei und drängelt sich ganz vorne in die Schlange.

Ursache: Er ist zu oft mit dieser Masche durchgekommen: „Ich tu mal so, als ob ich die Schlange nicht sehe.“ Deshalb reagiert er auch nicht auf Unmutsäußerungen wie: „He!“

Lösung: Gehen Sie beherzt nach vorne, tippen Sie ihm auf die Schulter und sagen Sie mit einem Lächeln: „Sie haben da vorne was verloren“, während Sie auf das Ende der Schlange deuten. Wenn er fragt: „Was denn?“ – „Den Anschluss! Dort ist das Ende der Schlange!“

Büroschnorrer

Täglich bittet der Kollege: „Bringst du mir einen Cappuccino mit? Hast du eine Zigarette? Leihst du mir deinen Locher?“ Nie bekommen Sie etwas zurück.

Ursache: Geiz, und zwar ein ganz perfider. Denn wenn Sie irgendwann sagen: „Übrigens, ich kriege noch einsfünfzig und eine Zigarette von dir“, stehen Sie da wie eine Erbsenzählerin.

Lösung: Egal, worum er bittet, Kaffee, Post-its, Geld, Zigaretten, Schokolade – erfüllen Sie ihm keinesfalls seine Bitte, sondern wimmeln Sie den Schnorrer mit durchsichtigen Entschuldigungen ab: „Sorry, jetzt passt es gerade nicht“ oder „Ich überleg’s mir“.

Falls ihn das auf Dauer nicht vertreibt, drücken Sie ihm nach einer Schnorr-Attacke vor versammelter Mannschaft einen Fünf-Euro-Schein in die Hand: „Da, dein Taschengeld. Aber das muss jetzt die nächsten vier Wochen reichen.“

Armlehnendrücker im Flieger

Im Flugzeug wandert der Ellbogen Ihres Sitznachbarn Stück für Stück in Ihre Richtung. Entweder Sie geben auf oder Sie drücken in stillem Zweikampf dagegen.

Ursache: Machtkampf. Wer im Flieger die Arm-Pole-Position gewinnt, ist „Chef“ und hat die angenehmere Reise.

Lösung: Die beiden Autorinnen des Buchs „Sorry, hier sitzt schon meine Tasche“ (Fischer, um 9 Euro), Lisa Seelig und Elena Senft, raten: „Drehen Sie sich mit einem charmanten Lächeln zu Ihrem Nachbarn, zeigen Sie auf seinen Arm und sagen Sie: ,Rein rechnerisch gesteht uns die Fluggesellschaft nur 3,5 Zentimeter pro Ellbogen zu! Wollen wir uns die Lehne teilen oder uns abwechseln?‘“ Vermutlich wird der Nachbar sie Ihnen sogar ganz überlassen!

Supermarkt-Schnecken

Sie selbst haben nur kurz Pause und eine ältere Dame mit zu viel Zeit diskutiert mit dem Verkäufer an der Theke jede einzelne Wurstsorte durch.

Ursache: Sie ist einsam – und mittags ist so schön viel los.

Lösung: Die Dame sucht Kontakt, sprechen Sie mit ihr: „Haben Sie diese Wurst schon probiert? Ist sie gut? Macht es Ihnen etwas aus, mich vorzulassen? Ich muss schnell wieder in die Arbeit zurück, sonst bekomme ich Ärger!“ Das wirkt immer. Während Sie sich Ihren Lunch bestellen, unterhalten Sie sich mit der erfreuten Dame über weitere Wurstsorten, dann sagen Sie ihr, wie nett es war, mit ihr zu plaudern.

Unerzogene Kinder

Ein Kind wirft sein Schokoladenpapier in die Natur, die Eltern sehen wortlos zu.

Ursache: Gedankenlosigkeit oder Faulheit – zu Hause darf das Kind das garantiert nicht!

Lösung: Der Philosoph Dr. Dr. Rainer Erlinger, Autor von „Moral: Wie man richtig gut lebt“ (Fischer, um 20 Euro), rät: „Heben Sie das Papier auf und geben Sie es den Eltern mit den Worten: ‚Entschuldigung, Sie haben etwas verloren.‘ So können die Eltern vor den Kindern ihr Gesicht, wahren, es gibt keinen Streit und die Natur bleibt verschont.“

Nervende Facebook-Freunde

Sie wollen nachsehen, was Ihre Freunde so machen, finden aber nur 25 aufeinanderfolgende Posts von Julia mit ihren neuen Schuhen, dem, was sie heute gegessen hat, wiedergekäuten Lebensweisheiten und Tierschutzaufrufen.

Ursache: Das Leben Ihrer Bekannten ist so langweilig, dass sie es sich interessant postet.

Lösung: Kommentieren Sie den Post mit dem „Nobody cares“-Bild von Spongebob (einfach googlen!). Sanftere Variante: Bei Statusmeldungen von Julia über den Post fahren, rechts oben kommt ein Pfeil, draufgehen und „Verbergen“ drücken.

Der Post verschwindet, es erscheint die Möglichkeit „Alle Meldungen von Julia verbergen“. Klicken, fertig. So bleiben Sie in Zukunft von Nerv-Posts verschont, ohne dass Ihre Bekannte mitbekommt, dass Sie auf Durchzug geschaltet haben.

Lauttelefonierer im Zug

Sie sitzen neben einem Typen, der so laut ins Handy brüllt, dass Sie – und alle anderen im Abteil – am Gespräch teilhaben.

Ursache: Er will beweisen, dass er wichtig ist oder ein spannendes Sozialleben hat.

Lösung: Sie gehen (vermeintlich) an Ihr Handy und brüllen ins Telefon: „Susi? Was? Susi? Ich versteh dich nicht! Ich geh mal eben raus, hier telefoniert einer so laut!“

Blasierte Verkäuferinnen in der Designer-Boutique

Schon beim Betreten des Ladens wirft die Verkäuferin Ihnen einen hochnäsigen Blick zu. Als Sie fragen, ob es die Riemchen-Heels auch in Größe 39 gibt, reagiert sie genervt und unfreundlich.

Ursache: Sie wird zu oft selbst arrogant behandelt. Die Verkäuferin hat den ganzen Tag mit gut betuchten Damen zu tun, die sie schikanieren. Sie besitzt vielleicht mehr Stil als manche Kundin, aber ihr Gehalt ist überschaubar …

Lösung: Mit diesem Spruch bereiten Sie ihr eine schlaflose Nacht: „Darf ich Ihren Namen erfahren? Ich bin als Secret Shopperin im Namen Ihrer Shareholder- Gesellschaft unterwegs und prüfe dabei die Freundlichkeit der Angestellten.“

Gäste, die kein Ende finden

Trotz Ihres demonstrativen Gähnens schütten sich diese Menschen immer wieder das Glas voll und finden ein neues Thema.

Ursache: Alkohol und/oder Feierlaune.

Lösung: „Ihr seid ja super drauf! Lasst euch bitte nicht stören und amüsiert euch noch gut, aber ich bin todmüde und falle jetzt ins Bett!“ Logisch, dass die Gäste keine Lust haben werden, in Ihrer Wohnung allein weiter zu feiern, wenn Sie sich schon die Zähne putzen. Erfahrungsgemäß ziehen solche Hardcore-Gäste nach 20 bis 30 Minuten weiter in die nächste Bar – und Sie stehen nicht als Spiel- verderberin da.

Gerüchteverbreiter

Eine Kollegin lästert in der Teeküche wieder mal süffisant über eine andere.

Ursache: Wichtigtuerei. Meist tarnen Klatschmäuler ihre Boshaftigkeiten als „Insiderwissen“, das sie aus- schließlich mit auserkorenen, „verbrüderten“ Kollegen teilen.

Lösung: Niemals mitklatschen! Sobald Sie sich umdrehen, lästert die Kollegin nämlich über Sie. Zwei treffsichere und freundlich lächelnd gesagte Sätze bringen Sie zum Schweigen. Die sachliche Variante: „Wie fänden Sie es, wenn man so über Sie redet?“ Und die gepfefferte: „Demnächst werden Sie bestimmt befördert. Zur Chef-Giftspritze!“

Hartnäckige Anbagger-Idioten

Im Club zwinkert Ihnen ständig ein schrecklicher Typ zu, drückt sich beim Tanzen von hinten an Sie oder textet Sie mit schwachen Sprüchen voll.

Ursache: Zu viel unbegründetes Selbstbewusstsein, kein Spiegel zu Hause oder zu viel Alkohol.

Lösung: In 99 Prozent der Fälle sollte ihn einer dieser Killersprüche in die Flucht schlagen: „Warum gehen wir beide nicht irgendwo hin, wo jeder von uns allein sein kann?“ Oder auf die Ansage: „Du bist die schönste Frau in der Bar“ – „Und die schönste Frau will einen schönen Mann … Kennst du einen?“ Platz drei der Männervertreiber – Er: „Voll hier, was?“ – Sie: „Wenn du gehst, dann wäre Platz!“

Wenn das alles nicht hilft, wirkt nur noch eines: The Face! Erfunden hat es US-Bloggerin und Entertainerin Jenna Marbles für ihren YouTube-Channel. „Glotzen Sie ihn unverwandt mit einem Gesichtsausdruck zwischen Schock und Debilität an – und zwar mindestens 30 Sekunden. Er wird garantiert abhauen.“ Der Tipp scheint ein echter Hit zu sein – Jennas Video, in dem sie The Face demonstriert, hat mittlerweile fast 29 Millionen Klicks!

Zwei-Platz-Besetzer

Obwohl der Bus oder die U-Bahn voll ist, stellt ein Fahrgast auf dem Platz neben sich seine Taschen ab.

Ursache: Das Bedürfnis nach Abstand, nicht die Sorge um das Gepäck gibt den Ausschlag für dieses nervige Verhalten.

Lösung: Nehmen Sie der Person die Angst vor Nähe. Setzen Sie ein besonders strahlendes Lächeln auf und bitten Sie um den Sitzplatz. Falls immer noch darauf beharrt wird, dass die Tasche dort stehen muss, antworten Sie: „Na dann setzen wir Ihnen die Tasche auf Ihren Schoß, da wird sie sich noch wohler fühlen!“

Wenn immer noch ein unmutiges „Nein“ kommt, antworten Sie: „Ach, mit Ihrer Tasche möchte ich sowieso nicht mehr tauschen, die hat mir einen viel zu unfreundlichen Besitzer.“ Die Sympathien im Bus sind Ihnen sicher.

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