Husten: Schokolade als wirksames Hausmittel

schokolade husten
Je dunkler, desto besser: Schokolade hilft bei Husten
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Schokolade ist nicht nur lecker, sondern auch heilsam

Gute Nachricht: Bei einer Erkältung ist Sündigen jetzt erlaubt! Dunkle Schokolade kann nämlich bei hartnäckigem Husten helfen. Wie das Hausmittel Schokolade wirkt und was du beachten solltest, erfährst du hier.

*hust* *hust* Jippiiiiieeeeeeehhhh! Endlich wieder Husten! Warum das gut ist?

Theobromin hemmt den Husten

Wie Studien belegen, hilft der in Bitterschokolade enthaltene, natürliche Wirkstoff Theobromin bei Husten besser als der übliche Hustenstopper Codein. Theobromin soll nämlich die Aktivität des im Gehirn sitzenden Vagusnervs dämpfen, der für den unangenehmen Hustenreiz zuständig ist.

Und der in der dunklen Schokolade enthaltene Wirkstoff hat noch einen weiteren Vorteil: Während es beim Standardhustenwirkstoff Codein zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Magenschmerzen kommen kann, zeigt Theobromin keine negativen Effekte.

Theobromin beeinflusst aber nicht nur Nerven wie den Vagusnerv, sondern hat noch weitere gesundende Effekte: Er wirkt zum Beispiel auch gefäßerweiternd und entspannt Muskeln.

Schokolade als Hausmittel: Darauf solltest du achten

Wissenschaftler empfehlen bei Husten eine Tafel Schokolade am Tag zu verzehren. Die sollte aber möglichst viel Kakao enthalten, denn je bitterer die Schokolade, desto mehr Theobromin liefert sie.

Außerdem enthält dunkle Schokolade weniger Kalorien als die Sorten mit höherem Milchanteil.

Dennoch solltest du im Hinterkopf behalten, dass eine Tafel Bitterschokolade mit rund 500 Kilokalorien fast so gehaltvoll ist, wie eine reguläre Mahlzeit. Planst du also deinen Husten ausschließlich mit Schokolade zu bekämpfen (was wir gut verstehen könnten ;)), riskierst du eine Gewichtszunahme...

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