Hyaluronsäure: Schönmacher zum Schlucken

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Hyaluronsäure zum Schlucken macht schön
Foto: Istock

Hyaluronsäure ist ein wahrer Alleskönner: Als Spritze, Creme, Gel oder zum Schlucken. Einfach eine Kapsel schlucken und die macht schön von innen? Wie man die Schönheits-Wunderwaffe Hyaluronsäure richtig einnimmt, verraten wir.

Hyaluronsäure hält die Haut schön feucht und straff. Sie speichert Feuchtigkeit und kann die Haut so jugendlich frisch aussehen lassen. Der Körper produziert Hyaluron selbst. Mit zunehmendem Alter allerdings immer weniger. Mit 60 Jahren finden nur noch rund 10 Prozent der ursprünglichen Hyaluronproduktion statt. Die Folge: Trockene Haut und Fältchen.

Und obwohl man dem Körper eigentlich künstliches Hyaluron zuführt, erkennt dieser es als körpereigenen Stoff. Früher wurde dieses Hyaluron häufig aus Tiereiweißen hergestellt. Heute gibt es eine vegetarische Variante. Diese löst weniger häufig allergische Reaktionen aus. Sie wird aus Bakterien und Enzymen hergestellt.

Anders als bei der Hyaluronpflege von außen durchdringt Hyaluron von innen alle Hautschichten. Das geschieht über den Stoffwechsel. Früher war das nicht möglich, weil es der Forschung erst vor Kurzem gelang, den Stoff so aufzuspalten, dass das Molekül klein genug zur oralen Aufnahme ist.

Hyaluronsäure-Kapseln gibt es schon ab 15 Euro (Foto: Nu3, 120 Hyaluron-Kapseln, ca. 30 Euro)

Genauso wie bei Cremes und Spritzen gilt: je höher die Hyaluronkonzentration, desto besser.Eine Konzentration von 100 mg und mehr reicht aus, um einen positiven Effekt zu erzielen. Das braucht allerdings seine Zeit. Eine Hyaluronkur zum Schlucken wirkt nicht von heute auf morgen. Allerdings hat die orale Einnahme einen entscheidenden Vorteile: Sie ist praktisch, geht schnell und hilft obendrauf noch Sehnen und Gelenken.

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