Hypertonie: 7 Tipps gegen Bluthochdruck

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Der Feines eines gesunden Blutdrucks? Rauchen. Leiden Sie an Hypertonie, hören Sie mit dem Rauchen auf!
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So bekommen Sie Bluthochdruck in den Griff

Jahrelang macht der Blutdruck keine Beschwerden. Doch eine Hypertonie, Bluthochdruck, kann Schlaganfall und Herzinfarkt auslösen. Das hält die Werte niedrig.

Jeder zweite Erwachsene leidet unter Bluthochdruck, Hypertonie - oft vollkommen unbemerkt. Auch erste Anzeichen wie morgendlicher Kopfschmerz, Kurzatmigkeit schon bei leichter Belastung und innere Unruhe werden häufig nicht erkannt. Hält der Gefäßdruck an, kann er lebens wichtige Organe wie Gehirn, Herz und Nieren schädigen. Dabei ist es gar nicht so schwer, den Blutdruck zu senken - diese Maßnahmen helfen.

Immer die Kontrolle behalten

Nur wenn Sie den Blutdruck regelmäßig mit einem Messgerät (Sanitätshaus, ab 25 Euro) überprüfen, können Sie erhöhten Werten auf die Spur kommen. Als ideal gilt ein Druck von 120/80 mmHg. Bedenklich sind Werte über 130/85. Von "echtem" Bluthochdruck, also Hypertonie ist ab Messergebnissen über 140/90 die Rede. So geht's: Fünf Minuten vor der Messung zur Ruhe kommen. Täglich zur selben Zeit wiederholen, die Werte notieren und mit Ihrem Arzt besprechen.

Voller Energie mit Walnüssen

Der Verzehr von neun Walnüssen und einem Teelöffel Walnussöl täglich kann den Organismus vor Hypertonie in Stresssituationen schützen - das zeigt eine Studie. Nüsse und Öl versorgen den Körper mit reichlich ungesättigten Fettsäuren. Sie weiten die Blutgefäße und erhöhen die Elastizität der roten Blutkörperchen. So bekommen die Organe mehr Sauerstoff und wir mehr Energie.

Stress vermeiden und bewusst abschalten

Geht es im Alltag hektisch zu, werden mehr Stresshormone produziert. Sie tragen dazu bei, dass sich die Blutbahnen verengen. Nehmen Sie sich daher täglich mindestens 15 Minuten - um Musik zu hören, mit der Freundin zu telefonieren oder Ihrem Hobby nachzugehen. Auch gut gegen Stress: langsam durch die Nase einatmen und bis fünf zählen. Durch den Mund wieder ausatmen, 2 Minuten lang wiederholen.

Regelmäßig bewegen (am besten im Wald!)

Laut einer Studie der Deutschen Hochdruckliga können täglich 20 Minuten Radfahren, Walken oder Schwimmen den Blutdruck um 5 bis 10 mmHg senken. Häufig erstatten Krankenkassen sogar 80 Prozent der Gebühren für zwei Sportkurse im Fitness-Studio oder der Volkshochschule pro Jahr. Wenn Sie lieber spazieren gehen, wählen Sie eine schöne Strecke in der freien Natur. Koreanische Forscher fanden heraus, dass vor allem Waldspaziergänge fernab der Stadt einen positiven Effekt auf die Herzfrequenz haben und der Gefäßdruck abnimmt.

Clever ernähren mit Magnesium

Etwa 350 bis 400 mg Magnesium sollten Sie täglich zu sich nehmen. Der Mineralstoff sorgt dafür, dass sich in den Gefäßen keine Ablagerungen bilden. Ihren Tagesbedarf können Sie aus der normalen Kost decken - bereits 3 Scheiben Vollkornbrot und 150 g Naturreis genügen. Auch Spinat, Bohnen und Erbsen sind gute Quellen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit Magnesium-Präparaten (Apotheke).

Ein gesundes Normalgewicht halten

Wer zu viel wiegt, hat ein höheres Risiko, an Hypertonie zu erkranken. Doch senkt bereits jedes verlorene Kilogramm bei Übergewichtigen den Gefäßdruck um 1,5 mmHg. Verändern SieIhre Essgewohnheiten in kleinen Schritten. Reduzieren Sie z. B. Fertigprodukte wie Nudelsoße aus dem Glas oder fertigen Pizzateig. In ihnen sind oft Geschmacksverstärker enthalten, die denAppetit anregen, statt zu sättigen. Kartoffeln, Vollkornnudeln oder Gemüse wie Brokkoli bremsen den Hunger längere Zeit.

Für Raucher gilt: Aufhören lohnt sich

Natürlich ist es nicht leicht, mit dem Rauchen abzuschließen - doch es zahlt sich aus. Nikotin verengt die Gefäße und fördert so die Hypertonie. Schon zwei Wochen nach dem letzten "Glimmstängel" stabilisiert sich der Blutkreislauf. Eine Hypnose zur Entwöhnung kann helfen. Sie wird von einigen Kassen bezuschusst.

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