Ibiza – Sonne, Sand und ganz viel Meer

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Ibiza bietet nicht nur ristallklares Wasser sondern auch eine atemberaubend schöne Landschaft
Foto: IBIZA.TRAVEL

Reise-Tipp

Mallorcas kleine Schwester gilt als Party-Dorado. Aber die Balearen-Insel bietet auch herrliche Natur und Ruhe.

Als ich meinen Freunden erzählte, dass ich nach Ibiza fahre, wünschten mir alle viel Spaß bei den endlosen Partys und Disco- Nächten. Keiner wollte mir so recht glauben, dass ich mich vor allem erholen wollte.

Dabei hat die spanische Balearen-Insel, die südöstlich von Mallorca liegt, nicht nur das legendäre Nachtleben zu bieten. Zum Beispiel gibt es wundervolle Sandstrände. Denn obwohl die Mittelmeerinsel nur 40 Kilometer lang und 20 Kilometer breit ist, hat man die Auswahl unter 60 Stränden, darunter viele einsame Badebuchten.

Mein Favorit ist der Cala d’Hort im Westen der Insel. Der Strand ist nicht sehr groß, aber man hat eine herrliche Aussicht auf die geheimnisvolle Felseninsel Es Vedra, die der Sage nach zu Atlantis gehören soll. Außer dem gibt es hier das fantastische Strandrestaurant "del Carmen", wo ich eine exzellente Paella genieße. Und man kann hübsche Mädchen und knackige Männer gucken, die überall auf Ibiza die Strände bevölkern.

Sehr lohnend ist auch ein Besuch in der Hauptstadt Ibiza-Stadt mit ihren 42 000 Einwohnern, fast die Hälfte der Inselbewohner. Mir gefiel besonders die Altstadt Dalt Vila mit der gut 1000 Jahre alten arabischen Festung und der Stadtmauer. Von dort aus hat man einen einmaligen Blick auf die Stadt und übers Meer. Hier mache ich auch eine Feriennacht zum Tag: Im bekannten Nachtclub „Pacha“ (Eintritt ab 30 c ) feiere ich unter gut gelaunten Nachtschwärmern bis zum Vormittag durch.

Nachdem ich mich davon einen Tag erholt habe, steht ein Ausflug nach Punta Arabi auf dem Programm. In dem kleinen Ort in der Nähe von Santa Eularia findet mittwochs Ibizas ältester und größter Hippiemarkt statt. Zwischen Ständen mit indischem Silberschmuck, bunten Batikkleidern und orientalischen Wasserpfeifen beschleicht mich das Gefühl, als seien die 70er- Jahre noch nicht vorbei.

Zur Zeitreise wird auch ein Ausflug ins Hinterland von Ibiza. Die knorrigen Olivenbäume, zwischen denen Schafe weiden, und die weißen, würfelförmigen Bauernhäuser könnten leicht aus einem anderen Jahrhundert stammen. Dafür ist das berühmte "Café del Mar" in Sant Antoni täglich auf der Höhe der Zeit. Pünktlich zum Sonnenuntergang sitzt man hier und schaut zu, wie bei entspannter Del-Mar-Musik die Sonne langsam versinkt: ein sanfter, schöner Traum.

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