„Ich bin noch nicht so weit, in das nächste Ehe-Abenteuer zu springen“

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Isabella Hübner ist noch nicht bereit für eine neue Ehe
Foto: ARD/Ralf Wilschewski

„Marienhof“-Star Isabella Hübner (43) hat sich verlobt, aber...

Als Lisa Busch in „Marienhof“ (montags bis freitags, 18.25 Uhr, ARD) hat sie ihren Traummann bereits geheiratet. Auch privat fand Isabella Hübner (43) mit dem Regisseur Alexander Wiedl (45) ihr Glück. Doch heiraten will sie ihn nicht – noch nicht…

Stimmt es, dass Sie schon verlobt sind? Ja, aber ganz offiziell ist es nicht. Er hat mich zwar gefragt, aber wir haben unsere Verlobung noch nicht gefeiert. Ich gebe da ganz ehrlich zu: Ich brauche noch ein bisschen Zeit.

Aber Sie haben Ja gesagt, oder? Alexander wäre schon ein Mann zum Heiraten. Aber ich bin noch nicht so weit, dass ich einfach in die nächste Ehe springen kann.

Warum nicht? Dafür dauerte meine erste Ehe zu lange. Als sie zum Ende kam, war Alexander zunächst ein guter Freund, weil er in einer ähnlichen Situation war. Auch er hatte eine Scheidung vor sich, die noch schlimmer war, weil zwei Kinder mit im Spiel waren.

Dann möchten Sie eine zweite Ehe also nicht überstürzen? Nein, das möchte ich auch Alexander nicht antun. Eine Trennung zu verarbeiten braucht die Hälfte der Zeit, die die Beziehung gedauert hat. Aber es ist noch nicht so, dass ich einfach alles hinter mir lassen kann und vor Freude in die Luft springe.

Wollen Sie denn wieder heiraten? Ja. Ich bin altmodisch. Ich möchte gerne noch einmal heiraten.

Träumen Sie von einer Hochzeit in Weiß? Das muss nicht sein. Bei meiner ersten habe ich in einer Tracht geheiratet. Weil Alexander jüdische Wurzeln hat, könnten wir uns auch eine Hochzeit nach jüdischem Brauch vorstellen.

Sind Sie auch gläubig? Nein. Ich bin kein religiöser Mensch. Aber ich würde die Sprache (Hebräisch,die Red.) gern lernen.

Ihr Lebensgefährte ist oft in Kanada. Aber wenn er in Deutschland ist, wohnen Sie zusammen … Ja, wir wohnen zusammen, aber seine Eltern leben in Kanada. Er ist halb Kanadier, halb Österreicher. Seine Eltern leben dort beide leider als Pflegefälle in einem Heim. Er fliegt da zwei Mal im Jahr hin. Das ist ohnehin wahnsinnig wenig, aber häufiger schafft er es nicht.

Wie kümmert er sich dann um sie? Er holt sie aus dem Heim und wohnt mit ihnen für ein paar Wochen dort in ihrem Haus. Er ist in dieser Zeit quasi der Pfleger für die beiden. Das ist schon eine ungewohnte Situation für alle Beteiligten. Aber seine Eltern sind dann doch schon zu alt, als dass man sie noch nach Deutschland holen könnte. Insofern muss er den Spagat zwischen Kanada und hier machen.

Waren Sie auch schon mal in Kanada? Ja, ich habe seine Eltern auch schon einmal mit ihm zusammen besucht.

Dann haben Sie auch wenig gemeinsame Zeit… Ja, das ist ein bisschen unser Manko. Wir haben viele Gemeinsamkeiten und ticken ähnlich. Wenn wir uns mal eine längere Zeit nicht gesehen haben, brauchen wir keine Anlaufzeit, um uns wieder näher zu kommen.

Wie genießen Sie Ihre wenige freie Zeit? Wir haben leider noch keinen gemeinsamen Sport gefunden. Aber was uns beiden gefällt, ist das Wandern. Letztes Jahr haben wir uns eine Ausrüstung gekauft. Wir packen unsere sieben Sachen ein und gehen dann auf einen Berg. Oder wir faulenzen einfach mal ganz gemütlich auf der Couch.

Was machen Sie, um den Stress abzubauen? Ich habe zwei Hunde. Mit denen gehe ich dann immer raus in den Wald. Ich habe mir auch ein Klapprad zum Geburtstag gewünscht und fahre jetzt mit meinen Hunden durch den Wald. Das verschafft mir Entspannung.

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