„Ich brauche täglich Sport!“

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Talk: Sara Nuru

Germany's Next Topmodel Sara Nuru verrät ihre Fitness-Geheimnisse: Crunches für einen sexy Bauch – und Traubenzucker gegen Lampenfieber.

Sara Nurus neues Leben

SHAPE ONLINE: Sie sind seit fast zwei Monaten Germany’s Next Topmodel – was hat sich alles verändert?Sara Nuru: Also, ich bin echt viel beschäftigt, ein Termin jagt den nächsten. Gerade war ich in Mailand für Fotoaufnahmen des Lambertz-Kalenders 2010, heute ein Interview und Covershooting mit der SHAPE in München (lacht) und morgen ein Termin in Frankfurt bei der Organisation „Menschen für Menschen". Außerdem war ich schon in vielen Talk-Shows, unter anderem bei „Wetten dass..?“ und „Stern TV“.

Sind Sie vor solchen Auftritten eigentlich aufgeregt? Es ist alles noch sehr ungewohnt. Vor allem bei Live-Shows habe ich ja keine Ahnung, was gefragt wird. Zum Glück weiß ich inzwischen, dass die Menschen mich so mögen, wie ich bin. Daher muss ich mich nicht verstellen. Und wenn ich trotzdem mal nervös werde, lutsche ich Traubenzucker – meine Geheimwaffe gegen Lampenfieber.

Kommen Sie bei dem ganzen Trubel noch zum Sport? Na ja, ich versuche, jeden Tag nach dem Aufstehen oder kurz vorm Schlafengehen einige Übungen zu machen. Seitbeugen mit kleinen Hanteln für die Taille zum Beispiel. Und natürlich mein Workout für die Beine, das ich ja schon in der Juli-Ausgabe der SHAPE vorgestellt habe.

Trainieren Sie wirklich nur zuhause, nie im Studio?Sofern ich Zeit habe, gehe ich auch in mein Fitness-Studio , ein reiner Frauen-Club. Ich mag es nicht, wenn Männer einen beim Sport anglotzen. Dort trainierte ich vor dem Finale drei Wochen lang jeden Tag 1,5 Stunden, um meiner Figur den letzten Schliff zu verleihen.

Ungeliebte Körperpartien

Gibt es Körperpartien an Ihnen, die Sie nicht mögen?Meinen unteren Bauch finde ich zu schlapp, das scheint genetisch veranlagt zu sein – ich nenne ihn den Nuru-Bauch (lacht). Aber ich mache viele Crunches und er ist schon deutlich straffer geworden.

Haben Sie bei GNTM ebenfalls Figurtipps erhalten?Oh ja, jede Menge. Jury-Mitglied Rolf empfahl mir zum Beispiel Bikram-Yoga . Man trainiert dabei bei 38 Grad Celsius Raumtemperatur. Dadurch entschlackt der Körper, gleichzeitig baut man lange, schlanke Muskeln auf. Ähnlich wie beim Pilates, daher besuche ich im Studio so oft wie möglich diese Kursstunden. Peyman riet mir außerdem, an der Ausdauer zu arbeiten. Also fing ich an zu joggen. Hölle! Ich wusste zuerst gar nicht, wie ich richtig atmen sollte. Zum Glück half mir mein Freund Philipp, jetzt läuft’s schon besser.

Ernähren Sie sich inzwischen auch anders als früher?Ja, darauf hat mich Heidi gebracht: Nach 17 Uhr gibt es keine Kohlenhydrate mehr, sondern Fisch , am liebsten Lachs und Gemüse. Und ich esse nur noch, bis ich satt bin. Zudem tauschte ich meine geliebte Limo gegen Wasser und Apfelschorle.

Sehr diszipliniert. Haben Sie keinerlei Schwächen mehr?Bei Schokolade, besonders bei Bounty, kann ich schwer Nein sagen. Ich liebe Süßes!

Glückspilz Sara Nuru

Wenn sich die Gelegenheit bietet: Wie entspannen Sie? Ganz ehrlich: indem ich auf dem Sofa hocke und die Serie „King of Queens“ anschaue. Ich genieße es, einfach mal nichts zu tun und auch nicht nachdenken zu müssen.

Sitzt Ihr Freund dann mit Ihnen auf der Couch?Philipp sehe ich meistens zusammen mit der Familie. Ich bin ja viel unterwegs und versuche, möglichst alle meine Lieben unter einen Hut zu bringen, wenn ich daheim bin. 

Unterscheidet sich Topmodel Sara von der alten Sara? Zum Glück nicht, sagen meine Leute. Meine Schwestern würden mich sicher sofort auf den Boden der Tatsachen zurückholen, die sind ziemlich kritisch. Mir ist allerdings auch selbst klar, dass der Erfolg schnell verblassen kann. Schließlich habe ich nicht den Nobelpreis gewonnen.

Aber Sie sind schon ein sehr positiver Mensch, oder?Natürlich! Ich bin eigentlich ein echtes Glückskind. Zum Bespiel war ich mal auf einem Konzert und in dem Moment, als ich auf die Schultern meines Cousins stieg, holte der Rapper Pharrell Williams fünf Mädels auf die Bühne – ich war dabei! Auch beim Lose ziehen gewinne ich öfter mal.

Welche Pläne haben Sie für die nächste Zukunft?Zuerst möchte ich mir ein Holland-Fahrrad kaufen (lacht). Ich habe nur ein altes Klapp-Bike, auf dem ich selbst von Fußgängern überholt werde. Im Ernst: Ich schaue einfach, wie lange der Ruhm anhält, genieße die Zeit und freue mich über die vielen Kontakte. Danach hole ich mein Abitur nach, um später mal Modejournalistin zu werden.

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