Ich finde mich großartig, aber nicht perfekt

imperfect esprit
Ich muss nicht perfekt sein um mich toll zu finden
Foto: Istock

Warum stehen wir immer so unter Druck perfekt sein zu wollen?

"Perfektion ist langweilig!" Jaaaaaaaaa, das ist so richtig! Aber auch bei mir hat es eine Weile gedauert, bis ich germerkt habe, dass ich zwar nicht perfekt, aber dafür großartig bin. Und das ist jeder, der seine Unvollkommenheit einfach annimmt.

Montagmorgen: Ich stehe vor dem Spiegel. Das Bäuchlein ein bisschen dicker als vor dem Wochenende. Und die Klamotten sitzen sowieso nicht. Was macht das mit mir? Ich bekomme schlechte Laune und stelle mich infrage. Aber immer häufiger gelingt es mir, dass ich trotzdem zufrieden bin - auch wenn ich nicht perfekt bin.

Ich habe das Gefühl, dass viele Frauen, die ich kenne, daran zerbrechen, perfekt sein zu wollen. Sei es als Mutter, Liebhaberin oder als Freundin. Der perfekte Körper, der perfekte Charakter und die perfekte Karriere. Mal ehrlich, wie soll ein Mensch so perfekt sein?

Und der Druck steigt: Wer ist die beste Mutter, wer geht am häufigsten zum Sport und wer hat den angesagtesten Kleidungsstil? Wer soll da mithalten? Was dabei oft auf der Strecke bleibt, ist das In-sich-hinein-Horchen. Wie finde ich mich eigentlich? Wenn du immer nur darauf hörst und achtest, wie andere dich finden, merkst du vielleicht gar nicht, wie du dich selbst findest.

Ich habe irgendwann aufgehört zu überlegen, was an mir nicht perfekt sein könnte und begonnen mich auf meine Talente, meine Dinge, die ich an meinem Aussehen mag und meine Stärken zu konzentrieren. Und das hat funktioniert. Ich bin nicht perfekt und irgendwie doch ganz großartig. Na und?

Zum Glück sagen mir auch immer mehr Marken, dass ich gar nicht perfekt sein muss, um mich großartig zu fühlen. Zum Beispiel Esprit ist eine davon. Mit der Kampagne #ImPerfect feiert Esprit die Unvollkommenheit jedes Einzelnen. Die Message: Es ist toll anders und nicht perfekt zu sein. Mehr noch: Anders zu bedeutet auch interessanter zu sein. Da finde ich mich doch gerne wieder. Auch mit meinem Montag-Morgen-Bäuchlein.

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