Ich frage mich, wann ich das letzte Mal ausführlich mit meinem Mann gesprochen habe...

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Frauke Ludowig (45)

Sechs Tage in der Woche sehen wir Frauke Ludowig bei „Exclusiv“ (RTL). So „ganz nebenbei“ ist sie Mutter zweier Töchter im Alter von vier und sechs Jahren und natürlich liebende Ehefrau: 2003 heiratete die Moderatorin Kai Roeffen (48). Um bei so viel Engagement nicht in die Stressfalle zu tappen, hat sie zusammen mit Susanne Preiss, Trainerin für Stressmanagement, die „Gala Auszeit Academy“ für Frauen entwickelt. DAS NEUE BLATT wollte mehr wissen.

Wann haben Sie gespürt, dass der Stress die Oberhand gewinnt und sich etwas ändern musste?

Gemerkt habe ich das ganz besonders, als 2005 meine zweite Tochter Nika zur Welt kam. Da gab es auch noch das größere Kind, Nele, das seine Ansprüche gestellt hat. Dann wollte ich wieder in Vollzeit arbeiten, habe regelmäßig Sport gemacht. Das alles war einfach zu viel für mich. Irgendwann sagte meine Freundin Susanne: „Das ist der falsche Weg, den du da gerade gehst.“

Es musste sich etwas ändern …

Genau. Susanne hat mir gezeigt, wie ich entspannen kann. Und an diesen Erfahrungen und meinem Wissen möchte ich auch andere Frauen teilhaben lassen, die sich zu viel aufbürden. Sie bekommen bei der „Gala Auszeit Academy“ Tipps und Anregungen zur Entspannung und Entlastung. So lernen sie, den täglichen Stress für einen Moment hinter sich zu lassen.

Haben Sie denn überhaupt noch Zeit für Ihre Partnerschaft?

Sicher hat man manchmal Situationen, in denen man sich fragt: Wann haben wir eigentlich das letzte Mal miteinander ausführlich gesprochen? Man darf das dann nicht totschweigen. Man darf sich nicht damit abfinden und akzeptieren, dass es jetzt munter so weiter- geht. Wichtig ist, dass man das erkennt. Und wenn es nötig ist, ganz schnell etwas dagegen tut. Aber mit einem anstrengenden Beruf und zwei kleinen Kindern muss man in vielen Dingen neue Prioritäten setzen, dabei kann auch schon mal etwas zu kurz kommen.

Sind Sie eitel?

Ich gelte als uneitel. Ich gehöre zu denen, die auch mal komplett ungeschminkt vor die Tür gehen. Am Wochenende bin ich froh, wenn ich in Jeans und T-Shirt schlüpfen kann.

Würden Sie sich für die Schönheit unters Messer legen?

Ich kann natürlich niemanden verachten, der das macht. Aber für mich persönlich kommt eine Schönheits-OP, im Moment jedenfalls, nicht infrage. Ich bin glücklich so, wie ich aussehe. Und ich bin überzeugt, dass man das Alter sowieso nicht wegoperieren kann.

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