„Ich hab meinen Prinzen gefunden!“

ich hab meinen prinzen gefunden
Leighton Meester im Interview
Foto: Getty Images

Star-Interview: Leighton Meester

Auf der Leinwand verdreht Leighton Meester (26) Männern reihenweise den Kopf. Privat verschenkt sie nur selten ihr Herz – momentan datet sie wieder ihren Ex.

Leighton Meester: „Sei du selbst, dann verlierst du nie!"

Anfangs wirkt Leighton Meester etwas schüchtern, als sie zum Interview erscheint. Sie trägt schlicht-elegante weiße Shorts und ein weiß-blau gestreiftes Breton-Top. Auf den ersten Blick würde man nicht vermuten, dass sie eine der angesagtesten Jungschauspielerinnen Hollywoods ist – und erst recht nicht, dass sie meistens durchtriebene Zicken spielt wie auch in „Der Chaos-Dad“ (siehe Seite 36).

Doch wenn sie einen mit ihren großen brauen Augen ansieht, wird eine fast hypnotisierende Anziehungskraft spürbar. Diese Frau hat Power! Und ist in jedem Moment ganz bei sich. Alles an ihr signalisiert: Nie würde sie für eine Rolle Kompromisse eingehen oder sich kopflos in eine private Beziehung stürzen.

JOY : Erst vor Kurzem heirateten Sie in „ Gossip Girl “, jetzt spielen Sie in „Der Chaos-Dad“ erneut eine Braut. Wünschen Sie sich privat auch eine Traumhochzeit? Vor allem jetzt, da Sie wieder mit Ihrem Ex Aaron Himelstein zusammen sind?

Leighton Meester: Früher träumte ich davon, mal mit einem Prinzen vor dem Traualtar zu stehen. Heute würde ich schon gerne heiraten, aber es ist kein Muss. Ich will einfach nur mit jemandem zusammen sein, den ich aufrichtig liebe. Allerdings muss ich zugeben: Es war schon ein ganz tolles Gefühl, beim Dreh von „Der Chaos-Dad“ einen Verlobungsring zu tragen. Das Schmuckstück stand meinem Ringfinger ausgesprochen gut (lacht)!

Den Stil von Leighton Meester entdecken Sie in der Galerie (25 Bilder)!

Mussten Sie viele Frösche küssen, um Ihren Prinzen (wieder) zu finden?

Ich hatte bisher noch nicht viele feste Freunde und bin auch nicht der Typ dafür. Es gibt nichts Anstrengenderes als ein erstes Date zwischen zwei Fremden und gezwungenen Small Talk. Statt die Katze im Sack zu kaufen, setze ich lieber auf Vertrautes: Wenn ich mit einem Mann gut klarkomme, werden wir Freunde. Erst dann gehe ich mit ihm aus.

Und wenn ich merke, dass es knistert, kann mehr daraus werden. Verliebt zu sein, ist natürlich wunderbar. Bisher habe ich aber nur zu sehr wenigen Männern „Ich liebe dich“ gesagt, denn dieser Satz bedeutet mir einfach verdammt viel. Wenn ich mit meinem Liebsten wirklich auf einer Wellenlänge liege und die Chemie stimmt, ändert sich das nicht, selbst wenn die Beziehung scheitert. Deshalb muss eine Trennung auch nicht zwangsläufig endgültig sein.

Ist es Ihnen noch nie passiert, dass Sie sich spontan verknallt haben?

Doch, als Teenager, aber damals waren mir Dates nicht so wichtig. Ich ging nicht mal zu meinem Abschlussball und meinen ersten Freund hatte ich erst mit 18. Andere Mädchen in dem Alter waren nur auf Jungs fixiert, ich las lieber Bücher oder lernte ein Instrument. Das hat mir mehr gebracht, auch wenn andere mich für einen Freak hielten.

Was unternehmen Sie heute in Ihrer Freizeit?

Ich wandere gerne in der Natur oder gehe mit meinem Hund Trudie spazieren. In-Clubs und Szene-Lokale sind nicht mein Ding. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wie man bei so einem Schaulaufen Spaß haben kann. Am wichtigsten ist es für mich, Zeit mit meinen Freundinnen zu verbringen. Es gibt sechs Mädels, mit denen ich die letzten zehn Jahre verbracht habe. Das sind auch alle keine Party-Girls!

Was schätzen Sie besonders an Ihren Freundinnen?

Wir verstehen uns blind und vertrauen uns total. Deshalb gehen wir auch sehr offen miteinander um, wir erzählen uns alles. Ich liebe meine Mädels! Eine meiner besten Freundinnen ist meine Kollegin Minka Kelly und ich weiß noch genau, wie wir uns kennengelernt haben. Minka und ich sind mit 16 für einen Werbespotdreh nach Südafrika geflogen.

Dabei freundeten wir uns an und am Ende des Trips saßen wir nebeneinander auf einem Steg, schauten aufs Meer und ich meinte: „Glaubst du, dass wir uns zu Hause in New York auch mal treffen?“ Lustigerweise sind wir danach richtig gute Freunde geworden und drehten 2011 sogar den Thriller „The Roommate“ zusammen.

Was unternehmen Sie mit Ihren Freundinnen, wenn Sie im Nachtleben eher selten unterwegs sind?

Alles Mögliche, wir gehen zum Beispiel Burger essen ...

Burger? Müssen Sie nicht auf Ihre Figur achten?

Ich spüre da keinerlei Druck. Ich esse, worauf ich Lust habe!

In den letzten Jahren sind Sie zu einer Mode-Ikone avanciert. Gehen Sie viel shoppen ?

Relativ oft, aber ich übertreibe es nicht. Ein Einkaufsbummel soll Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Am liebsten shoppe ich deshalb online – das finde ich richtig entspannend! Ich habe eine Schwäche für Designerstücke. Wenn du für eine Rolle oder zu einem Event ein Dior-Kleid anziehen kannst, dann fühlst du dich wie im Märchen. Aber zu Hause mag ich es bequem und laufe am liebsten in lässigen Yoga-Hosen herum.

Stimmt es, dass Sie sich privat gar nicht schminken?

Ja, denn wenn ich „Gossip Girl“ drehe, laufe ich bis zu 17 Stunden am Tag mit aufwändigem Make-up herum. Als ich 18 Jahre alt war, habe ich mir mein Gesicht auch permanent zugekleistert, weil ich total unsicher war. Das machen viele junge Mädchen, obwohl sie es gar nicht nötig haben. Wenn man reifer wird, lernt man besser, sich in der eigenen Haut und einem natürlicheren Look wohlzufühlen. Ich habe auch meine Zeit für diese Erkenntnis gebraucht. Mein Motto ist: Sei du selbst, dann verlierst du nie!

Welchen Beauty-Tipp können Sie Frauen noch geben?

Gesund zu leben, finde ich sehr wichtig. Ich rauche nicht, trinke viele frische Obst- und Gemüsesäfte und achte auf meine Haut, deshalb gehe ich auch nicht oft in die Sonne!

Außer wenn Sie mit Ihrem Freund und Schauspielkollegen in den Urlaub fahren, wie kürzlich nach Rio de Janeiro?

Ich gebe zu, wenn ich verreise, fällt es mir schwer, die Sonne komplett zu meiden. Dafür macht das Planschen im Meer an einem Sommertag aber auch zu viel Spaß. Außerdem bin ich ja gebürtig in Südflorida aufgewachsen, dort scheint fast immer die Sonne. Aber ich habe immer eine Sonnencreme im Gepäck (lacht)!

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