"Ich laufe um 6 Uhr morgens"

ich laufe um uhr morgens

Starfit

Wie Liv Tyler (31) ihre Trennung verarbeitet - und was sie tut, wenn der Coach nicht guckt.

Frau Tyler, Hollywood liebt Sie als kluge Frau: In "Der unglaubliche Hulk" waren Sie Wissenschaftlerin, in "Die Liebe in mir" Therapeutin. Absicht oder Zufall?Keine Ahnung, aber Forscherinnen spiele ich tatsächlich oft. Mit der Realität hat es nicht viel zu tun: Seit ich 14 bin, arbeite ich als Model und Schauspielerin und habe nur mein Highschool-Diplom. Aber dafür läuft's eigentlich ganz gut, oder?

Hat aber auch Nachteile: Nach Ihrer Trennung konnten Sie nicht abtauchen, sondern mussten für Ihre Filme Interviews geben. Wie schwer fiel Ihnen das? Sicher, es gibt Angenehmeres. Aber andere Leute können auch nicht zu arbeiten aufhören, nur weil sie sich gerade trennen.

Lernen Schauspieler, mit so etwas umzugehen?Ich kann nur sagen, was ich in solchen Fällen mache: Ich stürze mich in Sport, das lenkt von Problemen ab und befreit den Kopf.

Für den "Hulk" haben Sie sich beneidenswert in Form gebracht. Wie haben Sie sich vorbereitet?Ich musste sehr viel laufen. Mein Trainer David Kirsch hat mit mir zusammen einen Übungsplan ausgearbeitet. Der sah mindestens viermal sechs Kilometer Lauftraining pro Woche vor, morgens um sechs. Nach 30 Minuten Stretching.

Sehen Sie hier den Trailer zu Livs neuem Film "Der unglaubliche Hulk"

Etwas früh, aber sonst erträglich.Meist gab's dann noch eine Nachmittags-Session. Dazu musste ich zum Krafttraining ins Studio. Curls mit kleinen Hanteln, immer zehn Wiederholungen. Bauchmuskeltraining, mindestens 20 Klappmesser. Danach Trizepsübungen.

Wie sah denn Ihr Menü-Plan dazu aus?Auf Rat von David Kirsch habe ich die Pommes-und-Hamburger-Diät aufgegeben (lacht). Dafür gab's dann Avocados zum Frühstück, frisches Obst, Müsli. Zum Mittag aß ich viel Hähnchen, ab und zu Pasta.

Kohlenhydrate waren erlaubt? Ja, weil ich meine Kraftreserven für die Läufe auffüllen musste. Abends gab's meist Eiweiß mit Gemüse - Fisch, Bohnen, mageres Fleisch, zum Beispiel ein Steak.

Und als Belohnung? Applaus vom Coach. Und wenn der mal nicht da war, ein paar Ecken echter Schweizer Schokolade - das muss einfach sein.

Liv, glauben Sie, dass Sie in einem anderen Leben als Profisportlerin Erfolg gehabt hätten? Ich mag Sport und halte ihn für wichtig. Aber Profi? No way! Lesen Sie mehr: Schneewittchen in Hollywood Lesen Sie mehr: So hält sich Superstar Madonna fit Lesen Sie mehr: Naomi Watts über Bodyforming Lesen Sie bei Joy Online: A star was born

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