„Ich trainiere, bis ich platt bin“

ich trainiere bis ich platt bin
Naomi Watts
Foto: Getty Images

Startalk: Naomi Watts

Naomi Watts ist auch mit 43 Jahren noch topfit. Die Schauspielerin und Mutter hält sich mit Pilates und ihren zwei Jungs in Form.

SHAPE: In ihrem Film „J. Edgar“ spielen Sie Helen Gandy, die Sekretärin des mächtigen FBI-Gründers John Edgar Hoover. Wäre ein Bürojob etwas für Sie?

Naomi Watts: Überhaupt nicht! Als Kind habe ich Zeitungen ausgetragen, später als Näherin gearbeitet und sogar einen Feinkostladen in Australien geleitet. Ein Schreibtischjob wäre mir viel zu trocken – selbst mit einem charmanten Chef wie Leonardo DiCaprio, der im Film John Hoover spielt.

Die Bildergalerie zeigt die schönsten Outfits von Naomi Watts (15 Bilder).

Diese Rolle steht auch im starken Kontrast zu all Ihren bisherigen, eher actiongeladenen Filmen.

Ja, es war eine echte Herausforderung, denn Gandy ist mein genaues Gegenteil! Sie war Hoover von 1921 bis zu seinem Tod 1972 treu ergeben, ihr ganzes Leben widmete sie dem Job, war nie verheiratet und hatte kaum Privatleben. Ich brauche Action – und vor allem meine Familie.

Sie tragen im Film im wahrsten Sinn „altmodische“ Kostüme aus den 20ern. War das nicht ungewohnt?

Und wie! Die Kleidung war damals meist hochgeschlossen, bloß keine Haut zeigen, lautete die Devise. Zum Glück ist die Mode heute bequem. Und gut durchlüftet!

Sie sind 43, zweifache Mutter – und viele jüngere Frauen beneiden Sie um Ihre Figur. Respekt!

Alles nur eine Frage der Disziplin. Für meinen Beruf muss ich fit sein, in einigen Rollen musste ich schon wie eine Verrückte wegrennen (lacht)! Wer körperlich nicht in Form ist, hechelt den Jobs nun mal hinterher.

Wie sieht also Ihr Fitness-Programm aus?

Mit zwei kleinen Kindern sind schon mal täglich Knie- und Armbeugen angesagt – vom Aufräumen und Kochlöffelschwingen (lacht). Meine Jungs Alex und Sam halten mich mächtig auf Trab. Zurzeit wollen sie ständig „Dance Revolution“ spielen, bei dem man Tanzschritte nachturnen muss – anstrengender, als man ahnt!

Welchen Sport treiben Sie?

Viermal die Woche steht ein 45-minütiges Workout mit meinem Coach Rob Parr an, er hat mich schon für viele Filme in Form gebracht. Mal mache ich 15 Minuten Seilspringen, ein anderes Mal 40 Liegestütze oder zehn Minuten Hanteltraining. Dazu gehe ich zweimal pro Woche 30 Minuten joggen.

Sind Sie nicht auch eine Pilates-Jüngerin?

Pilates ist meine Sucht! Vor allem die Programme von Kristin McGee, die es auch auf DVD gibt, inhaliere ich regelrecht (lacht). Sie kombiniert Pilates mit knackigen Cardio-Moves. Nach 20 Minuten ist man völlig platt.

Sechs Wochen nach Geburt Ihres zweiten Sohnes Samuel standen Sie wieder gertenschlank vor der Kamera. Was hat Ihnen dabei geholfen?

Die „Zone Diät“. Man isst alle vier bis fünf Stunden und zwar im Verhältnis 40 Prozent Kohlenhydrate, 30 Prozent Eiweiß und 30 Prozent gesunde Fette. Das mache ich bis heute an vier Tagen der Woche.

Wofür lassen Sie Diät auch mal Diät sein?

Als gebürtige Engländerin komme ich an Baked Beans einfach nicht vorbei – oder sie nicht an mir (lacht).

Wie bringen Sie Karriere und Familie unter einen Hut?

Liev (Schreiber, ihr Verlobter, Anmerkung der Redaktion) und ich drehen immer versetzt, so ist stets einer von uns zu Hause. In Drehpausen steht die Familie an erster Stelle. Wir lieben lange Spaziergänge und Radtouren. Und zum Einkaufen packe ich einen der Jungs hinten aufs Rad . Die finden das beide cool.

Sind noch weitere Kinder in Planung?

Gäbe es eine Garantie dafür, dass das nächste ein Mädchen wird, sofort! Aber noch ein Junge ... Ich habe ja jetzt schon alle Hände voll zu tun (lacht).

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