„Ich will meinen Körper spüren!“

ich will meinen koerper spueren

Talk: Eva Mendes

Eva Mendes liebt Sport, verabscheut Drogen. Und: Sie hätte sogar ihre Schuhe verspeist, um mit Werner Herzog zu drehen. Wir zeigen die Schauspielerin im Bilderporträt.

Ohne Sport sinkt ihre Laune

SHAPE: Frau Mendes, Sie stehen auf den „Sexiest Women“-Listen ganz oben. Ehrt Sie so etwas?

Eva Mendes : (Lacht) Ich habe nichts gegen diese Listen, aber ich nehme das auch nicht so wirklich ernst. Wobei ich sagen muss, dass ich ja auch ordentlich was dafür tue, um gut in Form zu bleiben.

Verraten Sie doch mal, was Sie sportlich antreibt?

Ich war immer schon ein sehr aktiver Mensch. Ich gehe gerne zum Hiken, laufe und schwimme. Und auch der Besuch in der Gym steht regelmäßig auf meiner To-do-Liste.

Sehen Sie Eva Mendes von ihrer schönsten Seite in der Galerie (18 Bilder).

Einen Tag ohne Fitness gibt’s also in Ihrem Leben nicht?

Kaum, denn ohne Sport werde ich schnell grummelig. Ich versuche, es nicht zu übertreiben, aber es hat sicher etwas mit gesunder Sucht zu tun.

Apropos Sucht: In Ihrem neuen Film „Bad Lieutenant“ (Start 14.1.2010) spielen Sie eine Frau, die ihren Körper mit Drogen und Alkohol ruiniert. Eine besondere Herausforderung für Sie?

Absolut. Ich wollte sie nicht als Klischee spielen, sondern als eine Frau, die einfach nur überleben will. Das hat mir physisch viel abverlangt, sodass ich am Ende jedes Drehtages total erschöpft war, mental und körperlich. Gott sei Dank war mein Leben nie so extrem wie das meiner Film- Figur .

Abschalten durch Sport

Sie selbst lehnen Drogen komplett ab …

Ja, stimmt. Es gibt so viele Menschen, die ich bewundere und die Probleme mit Drogen hatten. Ihr ganzes Leben ist daran zerbrochen. Das macht mich sehr traurig. Deshalb finde ich es großartig, in einem Film mitzuspielen, der die brutale Wahrheit von Drogenmissbrauch ins Licht rückt.

Ist das vielleicht auch ein Grund, warum Sport so wichtig für Sie ist?

Mag sein. Ich bin einfach gerne gesund. Und ich möchte, dass mein Körper sich gesund anfühlt. Training ist für mich immer auch ein Stück Freiheit. Abschalten und den Körper fühlen, wie er sich bewegt, wie er arbeitet. Das ist mir wichtig.

Sie haben in „Bad Lieutenant“ das erste Mal mit Werner Herzog gedreht. Wie war das für Sie? Mögen Sie den deutschen Regisseur?

Oh, es war ein lang gehegter Traum, mit Werner zu arbeiten. Er ist so etwas wie ein cineastischer Gott für mich. Und einer der wenigen Regisseure, für die ich sogar meine Schuhe essen würde (lacht).

Sie sind ja bekannt für Ihre verrückten Einfälle …

Oh ja (lacht). Je verrückter, desto besser. Ich umgebe mich gerne mit Paradoxem, Komischem, Groteskem. Es macht das Leben einfach spannender.

Sportliche Männer bevorzugt

Mit Ihren sexy Werbekampagnen für Calvin Klein sorgen Sie vor allem in den USA immer wieder für Aufsehen. Wie erklären Sie sich das?

Ich habe keine Ahnung. Aber darüber mache ich mir auch nicht ständig Gedanken. Ich fühle mich frei in meiner Sexualität , solange ich das Gefühl habe, dass meine Weiblichkeit nicht ausgenutzt wird. Ich ziehe mich dann aus, wenn ich es für angebracht halte. Die Calvin-Klein-Kampagne war für mich echte Kunst.

Was für Qualitäten finden Sie denn bei Männern sexy?

Ich mag die mysteriösen Typen, die viel lesen und wissen – aber nicht mit ihrem Wissen angeben. Das wäre ein absolutes Tabu. Starke Hände und starke Arme sind ebenfalls ein Plus.

Sportlich müssen sie also auch sein?

Ja, natürlich. Was aber noch viel wichtiger ist: Sie sollten ihre Frauen ins Rampenlicht stellen. Das mag ich.

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