Im Test: Top-Methoden für schöne Füße

schoene fuesse pedisonic scholl pedikuere test
Unsere Füße haben jetzt Freigang! Darum ist eine Toppflege ein absolutes Muss: Doch wie geht die eigentlich? Wir haben drei Methoden getestet.
Foto: iStock/Symbolbild
Inhalt
  1. Im Test: Das Pedicure System Pedi White von Clarisonic Pedi
  2. Im Test: Der Velvet Smooth Express Pedi von Scholl
  3. Im Test: Die Pediküre in Deutschlands erstem Dove Store
  4. Schöne Füße: Und was hilft jetzt wirklich?

Wir haben's probiert: Clarisonic Pedi, Velvet Smooth Express Pedi von Scholl & eine Profi-Pediküre im Beauty-Spa

Sie suchen die perfekte Methode für schöne Füße? Wir können helfen! Unsere Kollegin testete die neuesten Mittelchen für Zuhause und die klassische Pediküre im Spa. Ihre Beauty-Bilanz? Hier!

Die neuen Sandalen warten nur auf ihren Einsatz. Noch stehen sie ihm Schuhregal und grinsen frech - Na, die Füße sind nach den langen Wintermonaten wohl noch in Topform, was?! Und ja, wer seine Füße nicht sowieso das ganze Jahr umsorgt, findet sich spätestens Ende April im Schuhgeschäft und traut sich nicht die neuen Modelle anzuprobieren. Höchste Zeit also für das Hallo-Sommer-Programm!

Füße sind oft pflegebedürftiger als der restliche Körper, kommen bei der täglichen Badzeremonie aber meistens zu kurz. Klar, Eincremen und Lackieren gehören zum Standard - aber das reicht ihnen noch lange nicht. Und sie reagieren zickig - mit Trockenheit und Rissen in der Hornhaut. Wie man da am besten entgegenwirkt? So viel vorab: Bimsstein war gestern! Das Zauberwort für Zuhause heißt Elektrik. Heute gibt es batterie- und akkubetriebene Tools, die im Nu gepflegte Babyfüße versprechen. Zwei davon haben wir getestet - und dazu noch die klassische Pediküre ins Rennen geschickt. Was unsere Füße zuletzt wirklich streichelzart machte? Lesen Sie hier ...

Im Test: Das Pedicure System Pedi White von Clarisonic Pedi

Das wohl gehypteste Fußpflege-Tool des Sommers: der Clarisonic Pedi. Eine elektrische Fußbürste, die statt mit aggressiven Feilen und scharfen Klingen, die Hornhaut auf viel schonendere Weise entfernt. Der Clou: Bimsstein & Co beackern die Haut so rabiat, dass der Fuß als Schutzreaktion mit einer noch dickeren Schwiele antwortet - im Gegensatz zum Clarisonic Pedi. Der bearbeitet die Füße ebenso wirkungsvoll, aber nur ganz sanft, versteht sich.

Die Anwendung: Der Clarisonic Pedi wird mit zwei Aufsätzen geliefert: dem Bürstenkopf mit langen, flexiblen sowie kurzen, starren Borsten zum Reinigen und Peelen, und der "Smoothing Disk", einem Glättaufsatz aus Metall mit Mini-Zähnchen, um hartnäckige Hornhaut zu entfernen. Beide Aufsätze sind so konzipiert, dass das Gerät stoppt, wenn man zu viel Druck auf den Fuß ausübt.

Den Bürstenaufsatz ruhig täglich, die "Smoothing Disk" zweimal pro Woche verwenden, so die Empfehlung, um die Haut glatt und geschmeidig zu halten. Anschließend immer Pflege auftragen. Mit im Paket sind ein Balm, der nicht glitschig ist und sofort einzieht, ein hauterneuerndes Serum mit Glykol- und Milchsäure, das nach dem Glätten mit dem Metallaufsatz aufgetragen wird, außerdem ein Fußpeeling, das mit dem Bürstensatz über den Fuß geschrubbt wird.

Nach der Prozedur die Bürste einmal kurz in Alkohol tauchen, dann mit Shampoo waschen und trocknen lassen, um sie sauber zu halten, und etwa alle drei Monate auswechseln. Die Disk mit Wasser und Seife reinigen. Sie hält übrigens deutlich länger, weil man sie seltener benutzt.

Unser Fazit: Der Clarisonic Pedi zaubert wirklich schöne Füße, allerdings nicht ohne eigenes Dazutun: Nur wer regelmäßig peelt und schrubbt, sieht dauerhafte Erfolge. Den Gang zur professionellen Pediküre können wir uns auch mit "Pedi" nicht sparen – aber die Intervalle zwischen zwei Behandlungen werden deutlich größer.

Im Starterkit enthalten: Pedi-Gerät, Glättaufsatz, Bürstenkopf, Pedi Buff (Peeling), Pedi Balm und Pedi Boost (Serum). Elektronische Fußbürste "Pedi" von Clarisonic, ca. 199 Euro.

Im Test: Der Velvet Smooth Express Pedi von Scholl

Hornhauthobel mit scharfer Klinge gehören in die Hände von Fachpersonal. Denn: Wer sich nicht richtig damit auskennt, kann uns verletzen! Für den Hausgebrauch gibt es sanfte Methoden. Besonders praktisch: elektrische Hornhautentferner wie der Velvet Smooth Express Pedi. Mit einer Rolle, die mit fein zermahlenen Diamantpartikeln versetzt ist, schleift er die Füße glatt. Das batteriebetriebene Anti-Hornhaut-Gerät bietet drei Rollen in unterschiedlich starken Körnungen "Extra Stark", "Stark" und "Fein" für das perfekte Finish.

Die Anwendung: Bevor die Anti-Hornhaut-Feile zum Einsatz kommt, ist keine Vorbehandlung nötig. Der Roller funktioniert bei trockenen Füßen am besten. Einfach mit der rotierenden Feile über die Haut fahren. Die Rolle arbeitet wirklich effektiv und schnell, die Hornhaut löst sich auf zu Puderhäufchen. Und der Pedi stoppt, wenn man ihn zu heftig aufdrückt - da besteht also null Verletzungsgefahr. Die Rolle nach der Anwendung kurz mit Wasser abspülen.

Im Anschluss freuen sich die Füße über eine Massage mit pflegenden Balsam. Er macht trockene Haut wieder weich, füllt Risse und Schrunden von innen auf - und sorgt dafür, dass alles länger glatt bleibt. Scholl bietet eine ganze Reihe an Cremes und Seren: Eine Feuchtigskeitspflege, die innerhalb von 60 Sekunden einzieht, eine ergiebige Nachtcreme (am besten abends eincremen, Socken anziehen und über Nacht einwirken lassen), ein Fußbad und ein Intensiv-Serum, das gleich nach der Anwendung mit dem Velvet Smooth Express Pedi aufgetragen werden soll.

Unser Fazit: Der Velvet Smooth Express Pedi lässt sich easy bedienen und erste Erfolge werden sofort sichtbar. Doch auch hier heißt es: Die Fußpflege sollte in ihre tägliche Beauty-Routine übergehen. Eincremen, immer mal ein Fußbad machen und störende Hornhaut mit dem Elektro-Roller bearbeiten - nur so bleiben die Füße eine ganze Saison sommerschön.

Scholl Velvet Smooth Express Pedi mit Diamantpartikeln, ca. 40 Euro. Eine Ersatzrolle kostet 15 Euro. Scholl Velvet Smooth Feuchtigkeitspflege (60 ml, ca. 6 Euro), Scholl Velvet Smooth Intensive Nachtcreme (60 ml, ca. 8 Euro), Scholl Velvet Smooth Intensiv Serum (30 ml, ca. 8 Euro) und ein Scholl Velvet Smooth Verwöhnendes Fußbad (150 ml, ca. 6 Euro).

Im Test: Die Pediküre in Deutschlands erstem Dove Store

Dove möchte, dass sich alle Frauen wohlfühlen. Besonders bedacht werden seit neuestem die Hamburgerinnen. Denn in der Hafencity der Hansestadt hat Deutschlands erster Dove Store eröffnet. Neben dem gesamten Beauty-Sortiment des Labels, gibt's eine Fotobox, eine Fräse für individualisierbare Seifen sowie eine entspannte Ecke für maßgeschneiderte Maniküre und Pediküre. Kurz: Ein echter Beauty-Dock im Hafen! Im Rahmen unseres Sommerfüße-Checks haben wir uns eine professionelle Pediküre gegönnt.

Die Anwendung: Erst mal heißt es Entscheidungen treffen: Und zwar zwischen der Express Pediküre, dem Standard-Programm und der Deluxe-Version. Ich wähle die mittlere Variante, die immerhin stolze 50 Minuten dauert. Darin enthalten: ein duftendes Fußbad, professionelles Bearbeiten der Nägel und Fersen, Pflege mit Nagelöl und Fußcreme. Bei der Deluxe-Pedi kommen ein Peeling, Fußmaske und eine Massage on top.

Das Programm beginnt mit einem kurzen Fußbad, das die Haut geschmeidig macht und harte Nägel leicht aufweicht. Diese werden dann mit dem Knipser gekürzt. Für das Feintuning eignen sich Mineral- oder Sandfeilen. Auch die dürfen den Nagel aber nicht zu rund feilen - leichtes Absoften der Kanten genügt für eine schöne Form und versiegelt kleine Risse. Da sie nicht zu schicken Riemchensandalen passt, geht's dann der Hornhaut ans Leder. Dabei lerne ich: Nie zu viel abschleifen! Eine natürliche, dünne Hornhautschicht sollte unbedingt bleiben, sie schützt empfindliche Sohlen vor Belastungsdruck. Für babyweiche Haut wird danach eine reichhaltige Fußcreme einmassiert. Die Empfehlung für mein Lack-Finish: Permanent-Lack, bei Dove heißt der Gelcolour und hält locker einen Sommerurlaub durch.

Die Pediküre sollte alle 4 Wochen bis 6 Wochen (im Sommer öfter, im Winter darf auch mal länger gewartet werden) wiederholt werden.

Mein Fazit: Wie gut die Produkte für Zuhause doch funktioniert haben, eine Pediküre vom Profi schafft immer noch mal mehr. Nicht nur, dass man sich nach all dem Geschrubbe und Gezupfe einfach mal zurücklehnen kann, die Füße sehen nach der Behandlung auch wirklich super gepflegt aus. Und der Effekt hält an.

Pediküre, ca. 34 Euro, Pediküre mit Lack, ca. 39 Euro. Pediküre mit Gelcolour, ca. 44 Euro. Deluxe Pediküre, ca. 39 Euro. Extras: Farblack ca. 5 Euro. Pediküre Quick ca. 20 Euro. Unileverhaus, Strandkai 1, 20457 Hamburg, www.dovespa.de.

Schöne Füße: Und was hilft jetzt wirklich?

Egal für welches Schöne-FüßeTreatment Sie sich entscheiden, es kommt auf die Regelmäßigkeit an. Denn: Am besten sehen Füße aus, um die sich jemand sorgfältig gekümmert hat. Die sind übrigens auch widerstandsfähiger und bekommen nicht so schnell Blasen oder Druckstellen. Zum Standardprogramm sollte ein regelmäßiges Abschmirgeln und Eincremen (am besten spezielle, reichhaltige Pflege verwenden. Gerade keine Fußcreme zur Hand? Handcreme mit Urea tut's auch) gehören. Und regelmäßige Fußbäder entspannen nicht nur, sondern halten auch die Haut geschmeidig. Wer sich gar nicht selbst mit seinen Füßen beschäftigen mag: einmal im Monat zur professionellen Pediküre, bitte!

Mein Plan für die Barfuß-Saison: Ich gehe regelmäßig zur Pediküre, pflege meine Füße zuhause jeden Tag, plane Zeiten für kleine Pflegerituale ein, um raue Stellen zu bearbeiten, und nehme auch auf Reisen mindestens ein Produkt mit, damit alles in Schuss bleibt. Und jetzt her mit den neuen Sandalen!

Kategorien: