Immer kalte Hände? Das hilft!

kalte haende
Wer ständig kalte Hände hat, leidet vermutlich unter einer Durchblutungsstörung.
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Sie haben ständig kalte Hände? Wenn die Tage kälter werden, ist das fast normal. Aber kalte Hände können auch ernst zu nehmende Ursachen haben. Das hilft.

Frauen sind im Winter einfach im Nachteil: Sie haben eine dünnere Haut als Männer und schmalere Muskeln, die weniger durchblutet werden. Daher frieren sie schneller und stärker. Und haben besonders häufigkalte Hände. Denn sobald der Körper einem Kältereiz ausgesetzt ist, verengt er zuerst die feinen Blutgefäße in den Fingern und Füßen. Er spart Energie, um die Organe warm halten zu können. Außerdem sendet er damit ein nützliches Warnsignal.

Kalte Hände und Füße erhöhen laut Studien das Erkältungsrisiko - wir sollten also mit Handschuhen und praktischen Taschenwärmern unsere Hände stets vor Kälte schützen. Aber bei vielen Menschen reicht das nicht aus. Sie haben selbst in einer warmen Wohnung häufig kalte Hände. Dann ist die Ursache in der Regel ein niedriger Blutdruck.

 

Fingergymnastik und Wechselbäder gegen kalte Hände

 

Um die Durchblutung der Hände zu fördern sind zwei Maßnahmen besonders hilfreich: eine kurze Fingergymnastik (Faust ballen - Finger strecken; "Klavier spielen") aktiviert die Muskeldurchblutung, kalt-warme Wechselbäder für die Arme weiten die Blutgefäße. Doch vielen Frauen hilft auch das nicht weiter: Sobald ihre Hände Kälte spüren, versteifen sich die Finger augenblicklich zu schmerzenden Eiszapfen (Raynaud-Syndrom). Die Betroffenen leiden unter einem erhöhten Östrogenspiegel. Das weibliche Hormon macht das Blut dicker, sodass es feine Gefäßenden in den Fingern nicht mehr erreicht, wenn diese sich bei Kälte verengen. Hormonsenkende Medikamente helfen jedoch schnell und zuverlässig gegen kalte Hände.

Ihre Hände sind nicht nur kalt, sondern auch spröde und rissig? Im Winter kommt es auf die richtige Handcreme an.

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