Innere Unruhe? Sieben Wege zu mehr Ruhe

innere unruhe
Innere Unruhe können Sie auch wegatmen - am besten draußen an der frischen Luft
Foto: lolostock / iStock

Balsam für die Seele: So können Sie innere Unruhe bekämpfen

Leiden Sie an innerer Unruhe? "Wenn du es eilig hast, gehe langsam", lautet eine Weisheit. Genau richtig, sagt die Medizin. Wir geben Ihnen 7 Tipps zu mehr innerer Ruhe.

Unser Alltag wird immer hektischer, aber die nervliche Belastbarkeit mit zunehmendem Alter immer geringer. Dabei kann innere Unruhe Herz und Gefäßen schaden, Migräne oder Magenprobleme verursachen. So schalten Sie ab.

Wir sind ständig unter Strom, Stress gehört schon fast zum Alltag. Job , Familie , Freunde... und wo bleiben wir?

Zwischen all den Verpflichtungen, die unser Leben mit sich bringt, ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen an innerer Unruhe leiden.

Und dass dieser Stress dem Körper nicht gut tut, kann sich jeder denken.

Darum haben wir für Sie sieben Wege zu mehr innerer Ruhe zusammengestellt:

1. Grünen Tee genießen

Sie müssen eine knifflige Aufgabe lösen? Dann ist grüner Tee ideal. Er enthält das Eiweiß L-Theanin, das stimmungsaufhellend und konzentrationsfördernd wirkt.

Schon eine Tasse hilft dabei, Stresssituationen besser zu meistern. Zusätzlich ist der Botenstoff GABA enthalten. Er wirkt direkt an den Nerven, entspannt und lindert Nervosität.

2. Jasmin schnuppern

Wenn Sie abends den Kopf nicht freibekommen, sorgt eine Jasmin-Duftkerze für Entspannung. Ihre ätherischen Öle regen die Produktion von Enkephalin an - das Hormon lindert Schmerzen und heitert auf. Außerdem steigt der Endorphin-Spiegel. Das Glückshormon lässt Alltagsängste und -sorgen verschwinden.

3. Anspannung wegatmen

Bei Anspannung beschleunigt der Körper automatisch die Atmung. Wenn Sie gegenlenken, stoppen Sie die Ausschüttung von Stress-Hormonen.

So funktioniert's: Langsam durch die Nase bis in den Bauch einatmen und dabei bis fünf zählen. Spüren Sie mit der Hand, wie sich die Bauchdecke hebt. Dann langsam durch den Mund ausatmen und dabei bis 15 zählen. Wiederholen Sie diese Übung fünf- bis zehnmal.

(Siehe auch: 5 Tipps: So atmen Sie sich glücklich! )

4. Relax-Punkt drücken

Laut fernöstlicher Medizin genügt ein kurzer Fingerdruck, um Stress einfach aufzulösen.

(Siehe auch: Kinesiologie: Selbstheilung durch Berühren )

So geht's: Auf der Innenseite des Unterschenkels finden Sie vier Finger breit über dem Knöchel den Akupressurpunkt für Entspannung. Setzen Sie sich bequem hin, legen Sie einen Fuß auf den Oberschenkel des anderen Beins und massieren Sie den Punkt 30-mal gegen den Uhrzeigersinn.

5. Jemanden in den Arm nehmen

Fühlen Sie sich angespannt? Dann umarmen Sie einen Menschen, den Sie mögen. Denn das bremst die Ausschüttung des Stresshormons Kortisol - und sendet Beruhigungssignale an das Gehirn.

6. Einen Snack für starke Nerven knabbern

Ob Haselnuss, Mandel oder Cashew - Nüsse enthalten alles, was unsere Nerven kräftigt. Ihr Eiweiß Tryptophan hebt Laune und Konzentration. Enthaltenes Magnesium entspannt und B-Vitamine schützen die Nerven vor Schäden. Genießen Sie täglich eine Handvoll Nüsse.

7. So oft lachen, wie es geht

Ein paar Minuten zu lachen entspannt so sehr wie 20 Minuten Joggen, behaupten Forscher. Denn kurz danach sinkt der Blutdruck und Kortisol wird abgebaut. Außerdem werden jede Menge Glückshormone ausgeschüttet.

Kategorien: